Band 
Zweyter Band.
Seite
265
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Verfasser gereizt gegen Bern, dem er, neben Anderm, eine An-näherung zur Demokratie zum Vorwürfe macht, welche abernur in dem Eintritt? neuer Familien in die Regierung bestand;bitter gegen katholische Geistliche, oft wegwerfend gegen das Land-volk ; nicht frey von Vorurteilen. Ost verliert er sich in Ab-schweifungen ; dennoch enthält das Buch viel Seltenes und Cha-rakteristisches, und Sittengemälde, die man theils heut zu Tagsnoch erkennt, theils als historische Denkwürdigkeiten aus einerverschwundenen Zeit zu betrachten hat. Bemerkenswerth ist das-jenige, was über die Wünschbarkeit gleichförmiger Kriegsübnn-gen, Rüstungen, Münzen, Gewichte und Maße» über denMangel an Vorbereitung zum Staatsdienste, die Beschränkungder höher» Lehrstellen auf Eingeborne, über Bestechungen undungetreue Verwaltung, über die Vorliebe vieler Richter für Ver-gleiche gesagt wird, welche der Verfasser die große Landsägenennt, vermittelst welcher die Prozesse so zerschnitten werden,daß auch die ungerechtesten Forderungen hoffen können, einenAbschnitzel davon zu tragen.