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Zeiten des Burgundischen Krieges hinaufführen, und aus derGenossenschaft der Schützenfahne herleiten, welche in Kriegszeitenzuerst aufbrach. -1687 erhielt sie die Bestätigung der Regierung,und 17S9 wurde für sie ein sehr schönes Rathhaus aufgeführt.In seinem Siegel führte dieser äussere Stand einen auf einemKrebse reitenden Affen, der sich in einem Spiegel beschaut. Dieseund andere launigten und scherzhaften Anspielungen scheinen auseinem Zeitalter herzurühren, welches sich von der abgemessenenFörmlichkeit späterer Zeiten sehr unterschied.
Für die Geschichte und die Kenntnisse des Vaterlandes lie-fert uns auch dieser Zeitraum wichtige Beyträge. Hieher gehö-ren vornehmlich I. I. Hottingers Helvetische Ktrchengeschichtswegen der sorgfältigen Erforschung der Quellen Und der An-führung zahlreicher Urkunden. I. R. Waldkirch, Einleitung zu derEidsgenöffischen Bundes- und StaatShistorie, durch seine systema-tische Form und das Bestreben, auch das politische Leben desBundesstaates durch die Anführung der wichtigern Verträge dar-zustellen. Doch sind beyde sehr parteyisch für die Sache derReformirten. Das Verdienst der Gründlichkeit und einer leichtfaßlichen Darstellung gehört I. H. Rahns Eidgenössischer Ge-schichte, insbesondere so weit sie sein Zeitalter betrifft. Die inzwey Bänden, Zürich 1690, im Drucke erschienene Arbeit istder Auszug des größern handschriftlichen Werkes; allein auchin dieser Geschichte bemerkt man die Aengstlichkeit, mit welcherein Schriftsteller in jenen Zeiten genöthigt war, sich über vater-ländische Angelegenheiten auszudrücken. Die 1658, ohne Druck-ort herausgekommene Heutelia , oder Reise zweyer Exulantendurch die Schweiz. Die Sprache ist derb und satyri'sch, der (*)
(*) Man hält den Jakob Graviset, Herrn zu Lisbeck und Land«vogtzuOron, einen gebornen Pfcilzer, für den Verfasser. DieAusführlichkeit, mit welcher von dem untern Aargaue und von ver-schiedenen Gegenden dieser Landschaft gesprochen wird, lassen auseinen Bewohner desselben schließen.