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ßerte und zugleich von der Eröffnung neuer Werbungen sprach,erinnerte man ihn, Anrieh habe Offiziere bey der Garde; eSgestatte die Werbung und entschuldigte sich durch den gegen-wärtigen Mangel dienstfähiger Leute. Dennoch überließ derCanton Aürich, zwar nicht ohne den Widerspruch einer starkenOpposition, schon 1752 ein ganzes Regiment an Frankreich.Negierungsglieder und Söhne angesehener Familien erhielten beydemselben die ersten Stellen. Bey der Dewillkommung des Fran-zösischen Bothschafters Chavigny, im December 1755, trug Gla-ruö an, an die Bezahlung der Friedgelder zu erinnern, welcheman kraft des ewigen Friedens zu fordern berechtigt sey; alleinalle übrigen Orte fanden diesen Vorschlag unzeitig. Als 1757die Französischen Schweizertruppen sowohl gegen Friedrich II,als gegen Hanover und Hessen dienen sollten, machten Aürich undBern dem Französischen Bothschafter und dem KriegsministerVorstellungen; aber sie erhielten die Antwort, die Capitulationenenthalten hierüber keinen Vorbehalt; und als die jüngern Offizieredes Aüricherschen Regimentes aus Cölln ihre Bedenkllchkeiten überdiesen Gebrauch ihrer Waffen mittheilten, antwortete ihnen dergeheime Rath, sie hätten sich mit solchen Fragen an ihre Befehls-haber zu wenden; und nun fochten die Reformirten Schweizerwährend LeS siebenjährigen Krieges gegen diejenigen Mächte, welcheoft ihre Fürsprecher und Vertheidiger gewesen waren. So reißtdie Hingebung der einen Mitglieder einer Genossenschaft auch dieandern zur Aufopferung ihrer bessern Ueberzeugung und ihreswahren Vortheiles hin.
Als es 1756 der Staatsklugheit deS Grafen, nachher Fürstenbon Kauniz gelungen war, Frankreich aus einem bald dxeyhundcrt-jährigen Feinde durch den Vertrag von Versailles in einenBundesgenossen Oesterreichs umzubilden, und beyde Mächtedieß den Eidsgenossen ankündigten , mußte diese gänzliche Umge-staltung der großen Europäischen Politik auch auf sie mächtigwirken. Hoch stiegen bey den V Orten die Hoffnungen für dieRestitution; sie wiederhohlten mit Nachdruck ihre Forderungen