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Zweyter Band.
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zwölf Freunde oder Verwandte beystehen mögen. Jetzt über»ließ die Bürgerschaft dem Rathe wieder die Bewachung derStadt.

Als am 19 die Gesandten von Zürich und Bern eintrafen, sversicherten der Rath und die Bürgerschaft, der Friede sey wie-der hergestellt; aber noch immer dauerte der Groll fort, undjeder Theil glaubte, nicht er Habe Verzeihung zu suchen, son-dern vielmehr sie zu bewilligen. Die Gesandten hatten den Auf-trag zu verhllthen, daß kein Bürger wegen seines Benehmenswährend der Unruhen öffentlich an seiner Ehre gekrankt werde.Allein schon liefen wieder Gerüchte von blutdürstigen Absichten '

des Rathes gegen die Häupter der Volkspartey umher. Die ^

Bürger forderten eine Untersuchung des Betragens des SyndicsTrembley und seiner Gehülfen, und diese forderten nun dasNähmliche. Der Rath bath die Gesandten, nicht sogleich wieder lzu verreisen, und die damahlige Streitigkeit mit Savoyen gabihm einen Grund dazu. Die Gesandten mahnten von neuenAnreizungen ab; allein das Mißtrauen der Bürger gegen Trem-bley und seine Partey dauerte fort. Den Soldaten, welche amAbende des 2 August ihm die Stadtschlüssel brachten, rief einTrupp Bürger zu, man sollte sie dem ersten Syndic übergeben.Trembley bath den Rath, ihn der Stelle eines GyndicS der Wache ^

zu entlassen; dieß geschah nicht. Trembley und der Auditor ^

Decarro verließen die Stadt, und von seinem Landgute erließder Erstere eine Anschrift an den ersten Syndic, in welcher ervon noch unentdeckten Sicherheitsmaßregeln sprach, welche von ^dem ganzen Rathe seyen gebilligt worden. Die Mißstimmungwar so allgemein, daß Weiber nicht nur an derselben Theil nah-men, sondern einander öffentlich reizten. Einige vermeinte Pa-trizierinnen begrüßten auf einem Spaziergange eine Gesellschaft I

von Plebeierinnen mit den Worten: llle k>o« -oir L nos «Zaine-les -onveralnez *) und erhielten die Antwort: vious von- re-

(*) Die Köpfe waren so ganz mit den Ideen von Rechten und