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Zweyter Band.
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rer den Mißvergnügten: Wir müssen die Gegner stürzen, oderselbst zn Grunde gehen. Zuerst hatten sie die Absicht, eilf mei-stens in großem Ansehen stehende Rathsglieder von ihren Stel-len zu «fernen; zuletzt aber beschloß man, auf fünf sich zu be-schränken.

Am 6 December ergriff die Bürgerschaft noch ein Mahl dieWaffen. Jeder Abtheilung sagte man, die Andern seyen schonin Bewegung, und zog so gegen das Rathhaus. Drey anwe-sende Rathsglieder erklärten sich, ihre Stellen dem öffentlichenWohle zum Opfer zu bringen. Nach langem Widerspruch sahsich endlich der Magistrat genöthigt, den Syndic Trembley, nochein Mitglied des kleine» Rathes und den Auditor Decarro so-gleich von ihren Stellen zu entsetzen. Trembley wurde verbannt,und seine Anstalten als eine schändliche Verschwörung erklärt.Auf neues Zubringen bewilligte am 17 December der zwar nurzur Hälfte versammelte große Rath: 1. Die Abhaltung einerWurgerversammlung, um alles dasjenige zu bestätigen, was seitdem 2 März war angeordnet worden; mit Ankündigung einerAmnestie. 2. Daß während dieser Versammlung die Bürger dieKirche und den Platz bewachen mögen. 5. Eine neue Ausgabeder Staatsgesetze. Am 20 beseitigte die Bürgerversammlung dasVorgegangene, und übergab die Bewachung der Stadt wiederder Besatzung, behielt sich aber die Befugniß vor, sich nachCompagnien zu versammeln und Ausschüsse zu wählen. Um leForts Verdienste zu feyern, wurde eine Denkmünze mit seinemBildnisse und einer Inschrift geschlagen; eine Maßregel, die inZeiten von (Nahrungen auf denjemgen, dem eine solche Auszeich-nung zu Theil wird, nur zu bald den Vorwurf des ehrgeizigenParteymannes wirft. Eine besondere Feyerlichkeit wurde für dieEntdeckung der Verstopfung der Kanonen gehalten; dennochseyerten am 21 August 17Z5 der Magistrat und die Bürger eingemeinschaftliches Friedensfest. Als Zürich und Bern sich äußer-ten, ohne Wiederherstellung des obrigkeitlichen Ansehens könneGenf seine Bundespflichten nicht erfüllen, antwortete der Rath