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Zweyter Band.
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schon 1734 zu Genf gewesen war, erhielten Liesen Auftrag.Die Volkspartey nannte man jetzt nach ihren Wohnungen: Ispsrct ä'e» I>LS, die Entwichenen und ihre Anhänger: le P3i-cist'cn llauc. Montreal und seine Partry au» den alten Fami-lien erbitterten durch ihr stolzes Benehmen und durch ihre Be-mühungen, die Habitanten an sich zu ziehen, die Bürger nochmehr, und der uneinige Rath genoß wenig Achtung. DieVolkspartey war weit die stärkere. Die Demokraten behaup-teten wieder, sie hätten nur ihre Freyheit vertheidigt, und be-schuldigten Montreal, er strebe nach Alleinherrschaft. Sie for-derten eine Verminderung der Stadtwache, Verlegung einesTheiles der Krsegsvorräthe in die untere Stadt, einen großer»Einfluß auf die Rathswahlen, Veränderung der bürgerlichen undStrafgesetze im Geiste der Gesetzgebung Englands. Allein derRath wollte eine Amnestie vorher gehen lassen, und in dieserAbsicht wurde er von den Gesandten bestärkt. Die Bürgerwa-chen fielen den Aermern so lästig, daß einige zu Paris sich auf-haltende Genfer für diesen Zweck Geldbeyträge sammelten, dieaber die Polizey für das große Hospital confiScirte.

Den Französischen Residenten, der zuerst der Volksparteygeneigt war, hatten ihre Heftigkeit und Mangel an persönlicherAchtung gegen sie erbittert. Der Cardinal Fleuri zeigte Ge-neigtheit für den Rath, zugleich aber auch für Versöhnung.Der Französische Hof bezog sich nur auf den Vertrag von 1579.Zuerst nahmen die Räthe die Vermittelung der beyden Orte undFrankreichs an, und nach langen Weigerungen erklärte sich eineentschiedene Mehrheit der Bürger in eben diesem Sinne. VielenPersonen in Zürich, und zum Theil auch in Bern, gefiel dieFranzösische Einmischung nicht; allein man entschuldigte ihreZulassung damit, daß Frankreich sonst die aristokratische Parteymit Gewalt würde unterstützt haben. Am 18 Oktober traf derGraf von Lautrec als Französischer Mediator ein. Es bedurfteder stärksten Vorstellungen und wirklicher Drohungen desselben,um die Bürgerwache wieder aufheben zu machen. Beynahe alle