Band 
Zweyter Band.
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Sachen, u. dgl. Man dachte auf den Umsturz des Trükli-Bun-des, des Französischen Militair-Reglements, und hoffte wegendes letztern auf Unterstützung aus den Ländern. Der jungeSchuhmacher wurde auf dem Rathhause verhaftet, als er entwich,vsgelfrey erklärt, und wieder aufgefangen. Durch heftige Aeuße-rungen und durch Geständnisse, welche ihm die Folter auspreßte,hatte Schuhmacher Beweise eines Planes, die Regierung zu stür-zen, gegen sich, und wurde zum Schwerte verurtheilt. ErzeigteStandhaftigkeit, und Stille herrschte, als er zum Tode geführtwurde. Mehrere von den Bürgern, mit denen er Umgang ge-pflogen, hatten die Absicht eingestanden, ihre Klagen und Be-schwerden einzugehen, und vor der versammelten Bürgerschaft zueröffnen. Drey Bürger, Joseph Entlin, Leonz Dürrig und Ra-ver Göldi, wurden auf ewig aus der Eidsgeuoffenschaft verbannt,und als sie bald wieder inS Land kamen, auf die Galeeren ab-geführt.

Hoch stieg das Ansehen Valentin Meyers, der kurz vorherdie Rathsherrnstelle erlangt hatte, und an der Spitze der Un-tersuchung gestanden war. Ohne Scheu rügte er in Wort undSchrift Unordnungen und Mißbrauche, so daß mehrere derselbenbeschränkt oder abgeschafft wurden; die erkämpften Veränderun-gen, die damit verbundenen Anspielungen und erkennbare Schil-derungen brachten Haß und die Rachbegierde Hervor. Seine Ab-sichten wurden verdächtigt, er selbst der Anmaßungen und eineseigenmächtigen leidenschaftlichen Verfahrens in dem Vierundsechzi-ger-Hanöel beschuldigt. Die Theilnehmer an der Untersuchung undBeurtheilung trennten sich von ihm; die Schuhmacherische Parteyhob sich wieder, faßte neuen Muth; Meyer hingegen verblendetesich über das Gewicht seines Einflusses. Oft hatte er den Fran-zösisch-Gesinnten Stand gehalten oder ihnen widersprochen. Ge-neral Pfyffer wurde ihr sichtbarer Anführer, und mit ihr verei-nigten sich Alle, die Meyern fürchteten oder von ihm gekränktwaren. Man verdächtigte ihn als Verfasser der so eben erschie-nenen Reflexionen eines Schweizers über dir Frage: „Ob eSder