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ihre Forderungen zu befriedigen. Die Würger besetzten die Thoreund Mauern, und mit ihnen vereinigten sich Freywillige an-der Landschaft; vor andern noch aus der mittelbaren HerrschaftMurten. Chenaux und seine Begleiter zogen sich nach Possieuxzruück.
Durch die ganze ausgestandene Gegend ertönten die Sturm-glocken, und unter dem Wolke ging die Sage, die katholischeReligion stehe in Gefahr; doch blieb die alte Landschaft ruhig.Indeß Chenaux noch weiter zurück kehrte und Verstärkung suchte,trug Castellaz auf einen »«parteyischen Richter, nahmentlichauf die dreyzehn Cantone, an. Am 4 fand Chenaux sich wiederbey dem Haufen ein, der über zweytausend stark, theils mitFlinten, theils mit Stöcken bewaffnet war. Eine Abtheilungführte Chenaux, der neuen Muth gefaßt hatte, bis zu der St.Jakobs-Kapelle, nicht ferne von der Stadt; eine andere nä-herte sich dem Thore von Bourgillon; und eine dritte stelltesich an dem rechten Ufer der Sense, bey dem Waldevon Senne-berg, auf, und aus entfernten Gegenden zogen Verstärkungenheran. Um diesen zuvorzukommen, und weil man bereits sichstark genug fühlte, zog am Abende des 4 die Besatzung denAusgestandenen entgegen. Ohne Gewaltthätigkeiten auszuüben,verhieß der Obrfst Froideville, Anführer der Bernerischen Dra-goner, mit Freundlichkeit, aber unter der Forderung, daß mandie Waffen niederlege, Verzeihung, Untersuchung der Beschwer-den und Abhülfe durch die Regierung und die vermittelndenCantone. Mittlerweile dehnte sein KriegSvolk sich aus, undschloß einen Theil der Ausgestandenen ein. Diese erschraken.Einige hundert ergaben sich, wurden, nachdem sie entwaffnetwaren, bis auf vier Anführer entlassen. Die übrigen, theils be-ruhigt, theils vom Schrecken ergriffen, lösten sich auf, odersie irrten unschlüssig umher. Wie gewöhnlich fiel der Grimmder Menge auf die Anführer zurück. Chenaux floh, wurde wäh-rend der Nacht zu Avry entdeckt, vertheidigte sich mit einemMesser, erhielt endlich von einem seiner bisherigen Gehülfen,