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Zweyter Band.
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verpflichtet, die aitf die Steuerruder der größer« uud kleinemSchweizerischen Staatsschiffc wirkten. Viele von diesen und ihreAnhänger sahen Frankreich als die Sonne an, in deren Systemeder kleine Planet sich nothwendig bewegen müsse. Sie nanntenden König von Frankreich vorzugsweise den König, gleichwieeinst im sinkenden Griechenlande Persiens Herrscher der großeKönig hieß. Gleichwohl lebte in der großen Mehrheit der Na-tion und ihrer Vorsteher -so viel Selbstgefühl, daß dieses Fran-zösische Ansehen, ohne auf die innern Verhältnisse der Eidöge-nossen wesentlich zu wirken, sich auf Begünstigung seines Schwei-zerdienstes, auf Verminderung des politischen Einflusses ande-rer äußern Mächte, und auf Auszeichnung seines Stellvertretersbeschränkte, der ohnehin durch seinen öffentlichen Charaeter alsBothschafter mehr Berücksichtigung, als andere diplömatische Agen-ten des Auslandes fordern konnte. Viele größcrn Mächte hiel-ten keine Abgeordneten bey den Eiösgenoffen, andere nur Re-sidenten, die man kaum bemerkte, und bey den größer», reich-licher besoldeten Gesandten war der politische, sittliche und öko-nomische Einfluß auf die Städte beschränkt, in denen sie sich auf-hielten. Die übrigen Schweizersta'dtc sahen sie entweder nie, odernur bey seltenen Durchreisen. Am Vororte hielt sich vollendskein auswärtiger Diplomate auf, und an den Tagsatzungen sahman sie eben so wenig Die ersten eidsgenössschen Geschäfts-männer blieben ferne von dem Getriebe der Vorzimmer, wo dietäglich wechselnden Gerüchte und aufgehaschten Nachrichten irremachen, und den politischen Gesichtspunkt verrücken, deraus einiger Entfernung, in ruhigerer Stellung weit richtiger

den goc>, Mellingen Zoo, u. s. f. RapperSwell erhob von Zeitzu Zeit Klagen über die Ausschließung von den früher bezogenenVortheilen. Auch von Spanien bezogen die katholischen Orte Jahr-gelder.

(') In der ersten Hälfte des Jahrhunderts entschuldigten sienoch oft ihr Ausbleiben von den Tagsatzungen.