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schastsbanöe zu flechten. 1761 traten sie i'n dem Bade Schinz-nach zum ersten Mahle zusammen, und in der Folge sang La-vater für diesen Verein zum Preise der Thaten der Vater undzur Belebung eines ächten Vaterlandssinnes jene Lieder, die zuseinen schönsten Werken gehören.
Es dauerte nicht lange, bis ein ultramontanisch gesinnte/Cle-rus und verschiedene CantonS-Regierungen von diesem VereineGefahren für die Religion und den Staat zu besorgen anfin-gen. Aus verschiedenen katholischen Cantonen wagte es niemandmehr zu erscheinen. Die Bernerischen Mitglieder hielt eine Zeit lang dieerklärte Mißbilligung ihrer Regierung zurück. Aus Veranlassungdes Prozesses des Rathsherrn Valentin Meyers verboth Luzernden Besuch der Gesellschaft bey Verlust des Bürgerrechtes, unddie Correspondenz mit derselben bey Strafe von 900 Thalern.Allein die Gesellschaft blühete fort. Schon 1765 ließ derHerzog Eugen von Würtemberg, 1772 der Erbprinz von Darm-stadt sich in dieselbe annehmen. Viele Mitglieder stiegen in ih-ren Cantonen zu den ersten Würden empor, Heinrich Schinzvon Zürich, Vorsteher 1/68, nachher zum Statthalter-Amt,Heinrich Kilchsperger, 1775 Vorsteher, 1785 zur Bürgermeister-Würde, Jacob Zellweger, 1776 Vorsteher, zur Landammann-stelle, u. dgl. mehr. 1779 verlegte die Gesellschaft ihre Ver-sammlungen nach Ölten. 1784 bestand sie aus 189 Mitgliedern.
Um das eidgenössische Kriegswesen zu vervollkommnen undmehr Einheit in dasselbe zu bringen, bildeten Männer, welcheOffizieröstellen und Magistratswürden bekleideten, 1779 zu Schinz-nach eine andere Vereinigung, welche ihre Zusammenkünfte zu-erst zu Ölten, nachher mehrere Jahre lang zu Surfte, dann zuAarau hielt.
Der Religionshaß und die politischen Erbitterungen, welchein mannigfaltigen Beziehungen geherrscht hatten, vermindertensich, und man begann, den Menschen und seinen persönlichenWerth von Systemen zu unterscheiden, diese dem Vaterlandeselbst unterzuordnen, in der Beförderung des Wohles desselben