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zuerst an Pflichten, und nur nach diesen an Rechte denkt, dermit Liebe für seine Staatsgenossen erfüllt ist * *), in ihrem Glückedas seinige, in ihrem Emporkommen dasjenige des Vaterlandeserkennt, dagegen vor demjenigen zurück schauert, der seineStaatsgenossen verachtete oder wohl gar haßt. Sie lehrten diePflicht, seine Wünsche dem Wohle des Vaterlandes unterzuord-nen. Die Geschichte und unmittelbare Beobachtungen hattenihnen gezeigt, wie tief ein durch Luxus und Verschwendungzu Grunde gerichteter Freystaat herab sinkt, und daß unter sol-chen Umstanden Leute von bedeutendem Einflüsse, weit entfernt,von der öffentlichen Bühne freywillig abzutreten, oft nur destogieriger nach jedem Mittel haschen, sich empor zu halten. JeneMänner empfahlen daher Sparsamkeit, nicht um Reichthum zusammeln, sondern um ein freyer, rechtlicher Mann und zufriede-ner Bürger bleiben zu können **). Jselin, Urs Balthasar,die Bruder Caspar und Salomon Hirzel, Doctor Laurenz Aell-weger stifteten jene Bereinigung vieler edler Männer aus ver-schiedenen Cantonen, um den Schweizer dem Schweizer wiedernäher zu bringen, unö zwischen den feindselig sich gegenüberste-henden Bürgern mißtrauischer oder entzweyter Cantone Freund-
hinwelken: er wählte das aufwachsende Geschlecht und die Ver-breitung guter Grundsätze zum Ziele seiner Wirksamkeit.
E) Eben so schön als wahr sagt Dattel Oroit gen-, lllonäre,<7Z8. S. H 2 . „ la rnonslrs, <^ul i/sirueroiz zr.18'-o n yLUyIe, N 6 56 -rolr z>Ius gu'un u-ur^ateur «räieux.
(*) Vers rerara vocsbula smisimus. Die Alten nannten Geizdas Streben nach unrechtmäßigem oder zwecklosem Reichthum, diegierige Vermehrung desselben. Sparsamkeit war bey ihnen eineFugend, weil sie glückliche, zufriedene Bürger und Hülfsmittel zugemeinnützigen Zwecken schuf; jetzt heißt oft Sparsamkeit Geiz undmanche Verschwendung wird gebilligt, die entweder aus den un-rechtmäßigsten Quellen, oder durch Verletzung von Gatten - und
Baker-pflichten, oder durch Täuschung des unschuldigen Driklmmmsbestritten wird,