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sstn Summen, welche durch eine ungeregelte Verwaltung dieBesoldung der Behörden und der zahlreichen bewaffneten Machterfordert wurden, bestritt man durch tief in das Vermögen ein-greifende Beytrage, an welche die Jndifferentisten das Doppelte,und die Aristokraten bis über das Dreyfache, doch unter unglei-chen Vollziehungsmaßregeln, beyzutragen hakten.
Ällmcihlig milderte sich der Eifer des ParkeygeisteS; doch erfolg-ten noch 1795 Reibungen, in welchen man zu den Waffen griff.Das allgemeine Gefühl deS Zerfalles des öffentlichen und Privak-wohlstandeS und das Ausbleiben der Erfüllung der von jederSeite gefaßten Hoffnungen bahnten eine auf größere Ueberzeu-gung als noch je gebaute Hingebung und Annäherung an.Man vereinigte sich 1796 auf die Grundlage einer allgemei-nen Gleichheit der Rechte der ältern und neuern Bürger, Land-leute und Ansaßen, die im Umfange der Republik geboren wa-ren, zur Rückkehr zu der alten Staatsform. Die Verbanntenkamen nach Hause, und man erfreute sich, wieder freyer athmenzu können. Ohne gewaltsame Störungen, doch nicht ohne wie-derhohlte unruhige Bewegungen, welche die Schwäche des Staa-tes , feiner Verfassung und der Behörden zu erkennen gaben,setzte die kleine Republik ein schwaches Leben fort; aber sie glicheiner morsch da stehenden Hütte, an dem Fuße und auf demBoden eines tief bewegten VulkanS; doch gab man nach demFrieden von Campo-Formio sich der Hoffnung hin, auch fürGenf werde innerer Friede und äußere Unabhängigkeit wiederaufblühen.
Ein beynahe alle Ausschweifungen der Ungebundenheit, zu-gleich aber auch beynahe alle Mißgriffe der Politik darstellendesSchauspiel liefert die Staatsumwälzung des Bisthums Basel.Mit dem Ausbruche der Französischen wurden die frühern durchFurcht und Gewalt niedergedrückten Klagen über Mißbrauche inder Staatsverwaltung wieder laut. Schon im Septemberhatten verschiedene Gemeinen die Zusammenberufung der Land-stände gefordert. Aus Furcht, die lange zurückgehaltenen Em-