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hemmt, und aus Schwyz wirkte niemand. Auch im Toggen-burg begannen Gehrungen, nahmentlich zu Oberglatt und Fla-weil. Der Abt, der schon 1788 seine Stelle hatte niederlegenwollen, wo Plus VI die Klosterbruder zur Ruhe wies, erklärtedem Convente, wenn dieser nicht zustimme, so werde er aus sichselbst seinem Volke der alten Landschaft sich nähern; und am2Z November 1795 vertrug er sich mit demselben aus einer LandS-gemeine. Ueber den Vertrag und die nächst abzuhaltende LandS-gemeine beschwerten sich der Subprior und der Convent bey Zii-rich und Luzern. Obgleich sie ermähnt wurden, keine Tren-nung zu veranlassen , weigerte sich das Capitel, den Vertrag gutzu heißen, und noch am 20 Ienner 1796 faßte er eine NechkS-verwahrung gegen das Zugestandene ab.
Beda starb schon 1796, und das Capitel wählte an seineStelle einen der heftigsten Gegner des Vorgegangenen, den zuNeapel gebornen Pancrazius Vorster von Weil. Seine Wider-sprüche gegen die Forderungen der Landschaft und die Erklä-rung, welche er verschiedenen Artikeln desselben gab, veranlaßtenneue Uneinigkeiten. Die Abmahnung Zürichs und der Mehrheitder Schirmstände wirkten um so viel weniger, weil das Volkbey Glarus Gehör fand, und auch im Toggenburg die Geh-rungen sich vermehrten. Beyde Theile riefen das Richteramtder IV Schirmorte an. Eine schirmörtliche Conferenz entschiedzu Frauenfeld am 18 April 1797 verschiedene widersprochenArtikel gegen die Forderungen der Gemeinen, und Ausschusse.Von den Kosten dieses Schiedgerichtes, welche sich mit Einschlußderjenigen der fürstlichen Deputation auf 16,281 Gulden beliefm,wurden 9ooc> Gulden dem Kiinzli und sechs andern von denAusgeschossenen, die übrige Summe der Gemeine Goßau und«ilf andern auferlegt, mit der Erklärung, der Fürst wolle, nachseiner Milde, die Hälfte der letztem Summe auf sich nehmen.Heftige neue Bewegungen entstanden. Die Parteyen ergriffendie Waffen und machten bald eine neue Versammlung der Schirm-stände nothwendig, die in der Stadt St. Gallen gehalten wurde.