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Französischen Gewalthaber, nicht aber den Enthusiasmus der Freundeder Unabhängigkeit nieder. Mit Mäßigung benahmen sich diese. Ber-necischeS Eigenthum, das man zuerst in Beschlagnahm, wurdebald wieder zurück gegeben, und die Lemanische Volksversammlungbeschloß, keiner Rache gegen die Freunde Berns Raum zu geben.
Im Cantone Basel waren am 8 Januar fünfzig Einwohnervon Aristorf auf das Schloß Farnsburg gegangen, um nachUrkunden zu fragen, auf welche sie Forderungen gründen woll-ten. In dem Städtchen Liestall wurden Versammlungen ge-halten. Vorwürfe über Stolz, Uebermuth und Kleiderpracht,die der Baselsche Abgeordnete RathSherr Christ am 11 den in dieKirche zusammen berufenen Bürgern machte, veranlaßten einenvorübergehenden Tumult, und die Zertrümmerung des Grab-steines eineS Abkömmlings des im Bauernkriege der Regierungtreu gebliebenen Schultheißen Jmhof. Schnell verbreitete sich, durchviele Stadtbewohner unterstützt, die Bewegung über den größtenTheil der Landschaft. Der große Rath beschloß den 16, Abgeordneteder Gemeinen sollten sich am 22 zu Liestall versammeln und Aus-schüsse wählen. Am 17 wurde daselbst der Freyheitsbaum öffent-lich aufgestellt. Man verbreitete das Gerücht, die Berner undSolothurner werden die Baselschen Schlösser besetzen. Schonam 17 wurde das Schloß Waltenburg von dortigen Einwohnernin den Brand gesteckt, und bald thaten andere Haufen das Nähm-liche zu Farnsburg und Homburg; die übrigen Schlösser bliebenverschont. Persönliche Gewaltthätigkeiten und Plünderungenwurden nicht verübt; aber die Stürmer schleppten so viele be-wegliche Theile der Gebäude weg, als sie fortbringen konnten.Am 19 nahm die Stadt eine Besatzung von sechshundert Mannvom Lande unter einem Befehlshaber aus der Stadt ein. Am2o beschloß der große Rath Gleichheit der Rechte.
Nach Basels Staatsumwälzung und dem Einmärsche derFranzosen ins Waatland konnte die Unvermeidlichkeit großerErschütterungen und Veränderungen keinem denkenden Mannemehr verborgen bleiben; doch wollten die Genossen der Demokra-