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mittäglichen Nachbarn, die Verfassung war angenommen unddas Wahlgeschäft vollzogen worden; allein aucti da hatte man sichnoch so wenig in den Gedanken einer unbedingten Einheit fin-den können, daß die Abgeordneten zu Hause einen besondern Eidablegen mußten. Weil die herrschenden Gemeinen des alten Can-tons Aug, mit den übrigen Demokratien einverstanden, auf derAblehnung beharrten, so wählten die von Schauenburg und Le-carlier aufgeforderten Wahlmänner der Grafschaft Laden undder freyen Aemter, zu Mellingen versammelt, ihre Abgeord-neten, die nun die Stellvertretung eine« XU Cantons bildeten.Obwalden und Engelberg beschlossen ebenfalls die Anschließungan die Helvetische Republik. Eine Französische Truppenabthei-lung war bereits in den Aargau vorgerückt, und am 15 Apriltrafen sechshundert Franzosen, von Schauenburg, Lecarlier undRapinat begleitet, zu Aarau ein, um, wie man sagte, die Frey-heit der wichtigen Wahl eines Directoriums zu beschützen.
In Schwyz und Nidwalden beschlossen die Landsgemeinen, dasAlte auf jede, Weise zu behaupten *), indeß Uri und Glarus,zwar entschlossen, sich im Falle eines Angriffes zu vertheidigen,einen solchen noch erwarten wollten. Schwyzer rissen in demLuzernerschen Dorfe Greppen den Freyheitsbaum um, und nunforderten die Französischen Befehlshaber die Behörden von Luzernauf, gegen die ablehnenden Cantone die Getreide-AuSfuhr zusperren und Wachen auszustellen. Die Widerspenstigen selbsterklärten sie als Feinde. Au Schwyz versammelten sich an dem nähm-lichen Zage, wo Lecarlier und Schauenburg zu Aarau einzogen,die Stellvertreter der alten und der neu entstandenen Demokra-tien; nur war Obwalden weggeblieben. Sie vereinigten sich zurVerwerfung des Neuen, und ernanntsn eine Bothschast, die durchGegenvorstellungen die Gewalthaber Frankreichs belehren soll-te. Lecarlier schlug ihr Pässe nach Paris ab, und nicht ein
G) Die Helvetische Verfassung nannte man das höllischeBüchlein.