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Contingent folgte den bereits auf den Brünig vorgedrungenen,durch Urner verstärkten Verbundenen nach. Vierhundert Glar-ner waren bestimmt, über den hoch beschneyten Sattel zu gehen,und das Entlibuch in Bewegung zu setzen. Achtundzwanzig-hundert Mann stark, mit Schießgewehr und Prügeln bewaffnet,stieg man vom Brunig auf Brienz herab, und schon nahm einTheil des Haslilandes, dessen Abgeordneter in die HelvetischenBehörden nach Aarau schon vor wenigen Tagen einen Urlaubwegen abzuschließender Rechnungen nachgesucht hatte, Antheilan dem Ausstande. Das schnelle Vordringen der Franzosenvereitelte den wohl durchdachten Plan, der das Oberland in denAusstand versetzen, und diesen mit den Waffen der Walliser inVerbindung bringen konnte. Der nähmliche Geist der Oertlich-keit, der im Rücken des Berner-Hccres unthätig geblieben war,ließ sich auch hier, wo man sein Thälcheu, seine Berge undseinen Kicchthurm nicht mehr erblickte, zu keinen hohen Ent-schlüssen begeistern. Man wich zurück. Auf die Kunde vonder ihm selbst drohenden Gefahr rief Schwyz die Seinigen nachHause. Ein Theil der Urner folgte ihnen nach, indeß ihrLand einen Angriff besorgend, sich zur eigenen Vertheidigungbewaffnete.
Der rechte Flügel sollte über Zürich vordringen, und sichmit denen verbinden, die von Zug her in die freyen Aemter zo-gen. Die Stadt Rappersweil, welche die Verfassung angenom-men hatte, wurde von einer Schar des umliegenden und desUtznachischen Landvolkes eingenommen. Man bemächtigte sichdes kleinen Waffenvorrathes, und schon begannen gewaltsameUnordnungen, als ein nachfolgendes, besser geregeltes Glarner-Bataillon denselben ein Ende machte. Zwischen Einsieöelnund dem Zürichsee zogen sich mehrere tausend Schwyzer zusam-men. Der Capuziner, Paul Stiger, und der Pfarrer der Wald-statt Einsiedeln, MarianuS Herzog, waren die Männer, aufwelche vor andern das Volk hörte und sah. Wenn sie die MengeLurn Kampfe begeisterten, so durften dagegen die kriegserfahrnen