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die Hülfe der Heiligen der thebaischen Legion verheißen hatten. Einenersten Angriff warfen sie glücklich zurück; aber zum zweyten Mahledrangen die Franzosen und ihre Begleiter durch den Fluß, derihnen bis an die Brust reichte. Zu Sitten wurde die weiße Fahneaufgesteckt. Indeß die Vertheidiger zögerten, sie anzunehmen, undEinige wieder zu feuern anfingen, stiegen die Angreifer durcheine Oeffnung der Mauer, und die unglückliche Stadt wurdegroßen Gewaltthätigkeiten Preis gegeben. Die Sieger breitetensich in dem obern WalliS aus, belegten die widerspenstigen Zehn-ten mit einer Contribution von 450,ooo Livres, entwaffnetensie und die Verfassung wurde eingeführt; aber hier, wie in denübrigen, nur der Gewalt sich unterwerfenden Landschaften haftetetief in den Gemüthern der Ingrimm, und durch das ferne Aus-land erwachte der Unwille und die Theilnahme an dem Schicksaleder mißhandelten Völkerschaften.
In das Helvetische Directorium, zu dessen Bestellung dasvon der Verfassung vorgeschriebene Alter von vierzig Jahrenkeine große Auswahl übrig ließ, wurden gemäßigte Männer,der Meister Lucas Legrand von Basel, der gewesene Privatse-cretär des Polnischen Königes StanislausMoriz Glaire von Ro-mainmotier, der Aövocat Bay von Bern, der StaatsschreiberPfyffer von Luzern, und Oberlin von Solothurn, dem die Sage,er stehe in einem verwandtschaftlichen Verhältnisse mit Rapinat,zur Empfehlung diente, gewählt. Dasselbe und die übrigen neuenBehörden begannen ihre Verrichtungen, wie es in einem aufge-regten, in vielen Gegenden durch das Kriegsgetümmel zertrete-nen, seiner Hülfsmittel beraubten Lande möglich war. Um dieStellvertretung der demokratischen Cantsne, deren Abneigunggegen baS neue System nun allgemein bekannt war, zu beschrän-ken, wurden Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug in einen Can-ton Waldstücken; Glarus mit der March, den Höfen Nappers-weil, Güster, Uznach, dem obern Theil des Toggenburgs, Sar-gans, Werdenberg, GamS, Sax und dem Rhcinthale bis andas Schloß Blatten in einen Canton Linth; Appenzell, mit dem