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Halters Schmied wurden sie bald gedämpft. In dem alten Can-tbn Glarus entstanden Bewegungen über die Anwendung desneuen Kalenders. Erschütternd wirkte auf die Einwohner derunwilligen Landschaften die Kunde von der Anordnung einerEidesleistung auf die Verfassung bey Verlust des Bürgerrech-tes. Allgemein war der Eindruck der von den Mißvergnüg-ten schnell verbreiteten Sage, ein bevorstehender Bundesvertragwerde die waffenfähige Jugend zwingen, Frankreichs kriegeri-schen Unternehmungen sich anzuschließen; und man achtete wenigdarauf, daß bald die Geißeln zurück kehrten, und die noch un-bezahlten Contributione» nicht mehr gefordert wurden.
Im genauesten Einverständnisse und in unsichtbarer Verbin-dung wirkten aus dem benachbarten Schwaben die ausgewan-derten Schweizer. Die Agenten Englands und der Französi-schen Prinzen, aus der nahen Meerau die Obern des KlostersSt. Gallen, von St. Gerold her diejenigen von Einsiedeln, vondem größten Theile der einheimischen Priesterschaft unterstützt.Bey der heiligen Maria zum Schnee auf der Rigi wurden dieWahlfahrer zu kühnen Entschlüssen aufgeregt. Den Geistlichen,die von dem Stift St. Gallen abhingen, wurde die Eideslei-stung verbothen, und der Abt selbst rief den Schutz des Kaisersan. Ein im Juli zu Morschach am Berge hinter Brunnenverabredeter Aufstand wurde verrathen und die Theilnehmer hiel-ten für einige Wochen zurück. Am 17 August wurde zu Schwyzunter stürmischen Bewegungen die Eidesleistung verweigert.Das Nähmliche geschah zu, Stanz, wo der Unterstatthalter Lud-wig Kaiser beschimpft und verhaftet wurde. Aus Schwyz ent-floh der Regierungsstatthalter von Matt, und am 22 verbothdas Directorium den Verkehr mit den rebellischen BezirkenSchwyz und Stanz. Am 24 bathen Abgeordnete von Schwyzbey demselben und bey dem General Schauenburg um Nachsicht,und einige Beförderer der Unruhen wurden ausgeliefert. DieBedingungen, welche der Bezirk Stanz machen wollte, verwarfdas Directorium mit Unwille». In schrecklicher Gestalt entwickel-