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1798 auf 1799 und im Frühlinge die Schweizerischen Landschaf-ten, vornähmlich die östlichen und die innern, bey fortdauerndenDurchmärschen und Einquartierungen die Theurung gefühlt. Gänz-lich umgekehrt waren die Verhältnisse des Getreide-Handels. Waat-länder, Elsasser und Burgunder waren die bedeutendsten Verkäu-fer; die Anwohner des Rheines, Bodensees und des Sentis dieemsigsten Käufer auf dem Aiirichcrschen Kornmarkte. Dop-pelt so groß, als gewöhnlich die Zufuhr, und dennoch wegen dergroßen Nachfrage der Preis mehr als verdoppelt*), bis im May 1800Moreau durch schnelle Fortschritte in Schwaben den Paß wiederöffnete, und der erste Consul durch den kühnen Uebergang über dengroßen Bernhard auch in Italien die Ocsterreichischen Heere,besiegte,und seine Schöpfung die CiSalpinische Republik noch einmahl herstell-te. Im May wurde Schafhausen, im Juni die Italienischen Cantonewieder mit Helvetien vereinigt. —> In Bünden hatten Härte undUnrecht ei» neues Unrecht zur Folge. Als Gegengeißeln für dienach Satins weggeführten wurden achtzig Freunde und Ver-wandte der Ausgewanderten zuerst nach Innsbruck, endlich nachGräz geführt, und zum Theil noch härter behandelt, als jene.Im Juli rückten die Franzosen wieder in Bünden ein. DerWaffenstillstand zu Parsdorf ließ eine Zeit lang noch einen Theildes Landes im Besitze der Oesterreicher. In dem von den Fran-zosen besetzten wurde ein Präfecturrath unter dem Vorsitze desGaudenz Plant« eingesetzt. Er verwaltete das Land nach Hel-vetischen Formen, suchte aber mit Hinblick auf den zerrüttetenund ungewissen Zustand der benachbarten Republik die Einver-leibung zu verzögern. Vor Andern hielten die von den Ue-beln des KriegeS noch weniger gebeugten Prettigäuer festan der alten Verfassung. Sehr stark war das Land von Ein-quartierungen belästigt, bis am 1 Dezember der General Mac-,
(') Am 17 Januar 1800 waren auf dem Kvrnmackte 8»7- Mütt, derSchlag over Mittelpreis >5 fl, 29 ß. Zr Januar 7671 Mütt, derSchlag 12 fl, 28 ß. der Roggen 8 fl. » 5 . ß.