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schriebenen Eiö und gegen die Abhängigkeit von der Central-Regierung; auch trugen sie auf die Anrufung ausländischenRathes und Beystandes an. Sie wurden ausgeschlossen, unddie Mehrheit beendigte ohne sie ihre Geschäfte. Au Uri und Schwyzwar der Eid nicht geleistet worden. Nach Unterwalden wurdeneilends Truppen aus den Hnlfsbrigaden geschickt, um die An-schließung an die beyden andern Länder zu verhindern.
Am 2 September bestimmte der gesetzgebende Rath die Artder Verhandlungen der bevorstehenden Tagsatzung durch ein Ge-setz, und verordnete in demselben, sie sollte die endliche Verfas-sung festsetzen und nach deren Annahme die Behörden wählen,deren Ernennung die Verfassung ihr übertrage. Nachdem am7 September die allgemeine Tagsatzung sich versammelt Hatte,wurden Zweifel erhoben, ob die Abgeordneten der Cantone Urrund Schwyz, Alt-Landammann Jost Müller und der Landes.Hauptmann Aloys Reding, zugelassen werden könnte,n In Erwä-gung, daß die Verweigerung der Eidesleistung in diesen beydenCantonen größten Theils religiösen Bedenklichkeiten zuzuschreibensey, und daß die Lage des Vaterlandes Vereinigung und dieAnnahme einer Verfassung erfordere, wurde diese Frage von derTagsatzung bejahend entschieden.
Nach sehr ungleichen Grundsätzen waren die Cantonsverfas-sungen von den Cantonstagsatzungen entworfen morden, und ge-gen verschiedene derselben gaben Minderheiten Verwahrungen ein.Die Cantonstagsatzungen von Zürich und Bern hatten auchnicht Einen Föderalisten oder Aristokraten, sondern nur Unsta-rrer oder Demokraten in die allgemeine Aagsatzung gewählt,in welcher die Einheitsfreunde eine weit überwiegende Mehr-heit bildeten ; doch auch in dieser standen die Anhänger einer un-bedingten Einheit, und diejenigen, welche den Föderalisten umetwas entgegen gehen und zugleich einige Modifikationen in dendurch den ersten Consnl erhaltenen Entwurf bringen wollten,sich entgegen. — Obgleich man wußte, daß zu Paris eine beynahetmbedingte Annahme dieses Entwurfes erwartet wurde, tratH> 39