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Zweyter Band.
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den Freunden der alten Ordnung sehr geachtete Männer, undAndere, die während ihres Deysitzcs in den Helvetischen Behör-den des öffentlichen Zutrauens genossen hatten; dennoch warihre Aufgabe sehr schwierig. Sie sollte das von ihren Vorgän-gern gegebene, in vielen Gegenden verhaßte Gesetz, welches dieLieferung der Zehenten und Grundzinsen geboth, in Erfüllungbringen, die unbezahlten Beamten, vornähmlich die Geistlichen,befriedigen, die zerrütteten Finanzen herstellen und doch keineAuflagen einführen. Sie sollte die Einheit und den Grundsatzder Gleichheit der Rechte behaupten; und doch erwarteten vonihr die kleinen Cantone die Herstellung ihrer alten Freyheit; einsehr großer Theil, der Föderalisten und der ehemahligen Bevor-rechteten einen wesentlichen Rückschritt zum Alten, Verminde-rung oder Aufhebung der sie drückenden Lasten, und der größereTheil ihrer Glieder selbst wünschte, diese Zwecke zu erreichen.Groß waren die Freude und die Hoffnungen der gehobenen, nichtweniger groß die Erbitterung der gefallenen Partey, die sichlaut und bey jedem Anlasse äußerte. Au den ersten Beschlüssender durch öffentliche Blätter angefochtenen neuen Regierung ge-hörte die Einführung einer strengern Censur derselben. (12 No-vember.) Ihr folgte eine allgemeine Amnestie aller politischenVerbrechen, kraft deren in den folgenden Monathen viele geist-liche und weltliche Personen wieder zurück kehrten, die seit 1798und 1799 die Heimath verlassen hatten. In vielen Cantogen ge-schahen Vorschläge für die Herstellung Älterer Verhältnisse, oderman suchte Unterschriften für diesen Zweck. Eine Druckschriftsprach von dem Wunsche von achtzehn bis zwanzigtausend Ein-wohnern des Waatlandes, mit Bern wieder vereinigt zu werden;und alle diese Versuche Hatten Gegenwirkungen und Gegenäu-ßerungen zur Folge.

Obgleich der Umschwung unter Französischem Vorschub er-folgt war, und die neuen Behörden in ihren Kundmachungensich auf den ersten Consul bezogen, bemerkte man doch bald einzurückhaltendes Benehmen von Seite der Französischen Regie-