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rung, deren Absichten daS Vorgegangene überschritten hatte,-Der Gesandte gab keine Hoffnung, daß Frankreich dasselbe an-erkennen werde. Um dieß zu bewirken, wollte Reding ein Mit-glied der alten Bernerschen Regierung, Dießbach von Carrouge,nach Paris senden. Weil er keinen Paß für denselben erhielt,both er, in Hoffnung durch daS Gewicht seines Nahmens selbstauf den ersten Consul wirken zu können, und zugleich die Ge-sinnungen desselben über die Schweizerischen Angelegenheiten zuerforschen , sich zu dieser Sendung an, und ging, ohne sich durchdie Zweifel seiner Collegen abhalten zu lassen, von Bekanntenin Bern ermuntert und von Dießbach begleitet, am 30 No-vember nach Paris ab. Das Mißtrauen des ersten Consuls,der eine unbedingte Hingebung unter seinen Willen und an diePolitik Frankreichs wollte, hatte sich vermehrt, sobald er ver-nahm, daß man noch auf Oesterreichs und GroßbritanniensEinwirkung hoffe, und noch vor dem Ende des Jahres wurdeder General Montchoisi, der die Ereignisse des 27 OctoberShakte bewirken helfen, durch Montrichard ersetzt. — Am 15December bewilligte der erste Consul dem Schweizerischen Land-ammann eine Unterredung. Die Billigung des von der neuenRegierung gewählten Systemes, die Unabhängigkeit der Schweizund die Unverletzlichkeit ihres Gebiethes mit Rücksicht auf dasWallis waren die allgemeinen Zwecke Redings; allein nebendiesen suchte er insbesondere noch für die drey Länder durch dieEinwirkung Bonaparte's die Begünstigung zu erhalten, sich eineihnen selbst gefällige Verfassung zu geben, nichts an die Be-dürfnisse der Centralität beytragen zu müssen und von der Helve-tischen Salzregie frey zu seyn. Doch gab er zu, daß sie zurAnt der Noth ihr Contingent stellen sollten. Ueber sein ganzesBegehren reichte er dem ersten Consul eine Note ein, und er-hielt von diesem mündlich die Antwort, nach den Worten unddem Geiste des Friedens von Luneville könne er nur durchfreundschaftliche Dazwischenkunft wirken; doch empfahl er Annä-herung an die gestürzte Partey und Aufnahme ihrer bedeutenden