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Zweyter Band.
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Bewohner weit weniger, als die ausgestandenen Distrikte mitGrundzinsen und Lehenbesct,werden belästigt war?», an demselbenkeinen Antheil nahm. Ebenfalls am 8 mit Tagesanbruch wurdeJverdun durch zwey Haufen, die von Jvonan und Gransonher kamen, überrascht, und nach einigen Stunden verschüttenoch eine dritte von Orbe herkommende Rotte dieselben. Ohneandere Gewaltthätigkeiten zu verüben, verbrannten sie die Do-cumente über das Lehenwesen, und diejenigen des wenig begüter-ten Hospitales wurden dabey nicht geschont. Daö Nähmlichegeschah in Granson und in den Schlössern Champvent, Mathodund Chamblon. — An vielen Orten waren neben den Docu-menien auch die Notariatsregister vernichtet worden; und in demCantone Freyburg wurden gegen mehrere Schlösser und Acten-sammlungen die nähmlichen Frevel verübt. Am 10 zogen einigetausend Mann Französische und Helvetische Truppen mit Artil-lerie gegen die bey St. Sulpiee versammelten Insurgenten,die sich schnell wieder ausstellten, doch aber nach einigen Unter-handlungen hinter die Denoge zurück wichen, von woher es ih-nen gelang, während der folgenden Nacht vier Kanonen mitBedarf durch eine Art von Capitulakion aus MorgeS zu er-halten.

Sogleich hatte Montrichard dem General Amey den Befehlertheilt, nach dem Lcman abzugehen, mit dem Auftrage, Ge-walt gegen die Rebellen zu gebrauchen, wenn Ermahnungennicht wirken sollten. Nicht weniger mißbilligte Verninac dieUnternehmungen derselben, nahmentlich daß sie Frankreichs Far-ben mißbraucht, sich auf die Französische Regierung berufenund ausgestreut hätten, diese billige das Geschehene und denWunsch der Ausschließung. Der General und der Ministertheilten diese Gesinnungen dem kleinen Rathe durch Zuschriftenmit, und verreisten am 12 selbst nach dem Leman, kehrten aberwieder zurück, als sie schon zu Peterlingen die Nachricht er-halte» hatten, die Aufrührer hätten sich aufgelöst. Kühnwar vor ihnen hergegangen und hatte eine drohende Kundma-