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schen Truppen in den Waffen. Schon vor 10 Uhr räumten dieInsurgenten wieder die Stadt, und stellten sich auf dem Mont-benon i'm Vierecke auf. Ihnen gegenüber nahmen die Linientruppenihre Stellung. Dem Regierungs-Commissär, der sich auch aufden Montbenon hin begab, erklärt« der Anführer, sie forderndie Abschaffung aller Leheurechte durch ein Gesetz, und wennman dieß ihnen abschlage, werden sie die Vereinigung mitFrankreich nachsuchen; gegen seinen Willen seyen die Do-cumente verbrannt worden; denn er lege diesen keinen Werthbey. Am Ende forderten die Insurgenten eine allgemeine Am-nestie.
Als Kühn, der, ungeachtet seines entschlossenen Charakters,über die feste Haltung des Aufstandes um die öffentliche Stim-mung betroffen war, Zwar alle Forderungen abschlug, doch aberanzeigte, er werde selbst die Regierung benachrichtigen und bin-nen achtundvierzig Stunden zurück kehren, legte Raymond dasAnsuchen um Vereinigung mit Frankreich auf eine Trommelnieder. Dasselbe wurde von einer nicht sehr bedeutenden An-zahl unterzeichnet, und die Theilnehmer sagten, dieses Akten-stückes werden sie sich bedienen, wenn die Regierung ihnen nichtentspreche. Eine Art von stillschweigendem Waffenstillstand er-folgte , und die Menge glaubte, einer Amnestie sicher zu seyn.Die Linientruppen zogen sich in die Stadt, die Ausgestandenennach der Ebene von St. Sulpice, eine Stunde von Lausannegegen MorgeS hin, wo sie, aus Lausanne und den umliegendenGegenden mit Lebensmitteln versehen,, gleich einem Lustlager, so-wohl von solchen, die zahlreich ihr Gelingen wünschten, als vonNeugierigen besucht wurden, und während daß einzelne Theil-nehmer nach Hause gingen, durch Andere Verstärkungen er-hielten.
Auch über den am Neuenburger-See liegenden Theil desWaatlandes, der beym ersten Ausbruche der Staatsumwälzungder Aernerschen Regierung lange ergeben geblieben war, dehntesich jetzt der Aufstand aus, indeß das östliche Seeufcr, dessen
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