Band 
Zweyter Band.
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heißung und in Stumpfheit versunken, eine noch größere Zahldein Ausgange gleichgültig entgegen harrte. ,

Viele Freunde des Neuen befriedigte der Entwurf ebenfallsnicht. Man konnte es sich nicht verbergen, daß aus der Un-bestimmtheit der Verhältnisse zwischen der Centralregiecung undden einzelnen Cantone», ebenso wie dieß bey dem vorhergehen-den Entwürfe geschehen wäre, große Iwistigkeiten nothwendigerfolgen müßten. Ungerne sah man die Wahlen dem Volke ent-zogen, ein Dunkel über denselben schweben, die wichtigsten Ge-genstände einem künftigen Gesetze vorbehalten, u. dgl. m.; alleindie meisten aus ihnen unterschrieben sich für die Annahme, umnicht durch die Verwerfung noch mehr zu verlieren. Im Lemansah ein großer Theil des Volkes in der Regierung die härtestenaller bisherigen Bedrücker, und es verabscheute, was von ihrherkam. ElaruS verwarf größten Theils aus Anhänglichkeit andas Alte, und in dem, das Alte hassenden Werdenberg verwarfenViele, weil ihnen die Eintheilung der Cantone nicht gefiel. Sowirkte» die entgegengesetztesten Beweggründe zusammen.

An den meisten Orten hing viel davon ab, ob Leute vonEinfluß sich für diese oder jene Ansicht erklärten. Im CantoneBern waren 6340 Annehmende, 7530 Verwerfende, 25,449 fan-den sich nicht ein. Im Distrikte Burgdorf nahmen 175 an,1650 verwarfen, 1063 waren weggeblieben. Nach Burgdorfwar die Zahl der Verwerfenden am stärksten in den DistriktenLangenthal und Seeland; gering hingegen im Distrikte Bernselbst. Im Cantone Oberland verwarfen nur 12 aus dem DistrikteThun, obgleich gerade iu dieser Landschaft große Anhänglich-keit an die alte Regierung vorhanden war. Die Annehmendenbetrugen 1024. In Oberhasle war ihr Verhältniß am stärksten.Im Distrikte Jnterlachen erschien niemand, um seine Unterschriftzu geben. Im Leman war die Zahl der Annehmende» 5711,der Verwerfenden 1'/,213, der Ausgebliebenen 15,308; am stärk-ste» die Aahl der Annehmenden in Aiglc und Vevay. JwCantone Kürich stimmten für die Annahme 10,896; im Districke