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über so viele Gemüther verbreitet gewesen, wie jetzt-, und indeßdie Einen mit Bangigkeit der Ankunft entgegen sahen, erwarte-ten Andere mit Sehnsucht die Tage, wo sie ihre sich immer wie-der emporhebende» Gegner erdrücken wurden. — Das geheim-niövolle und zwcydeutige Benehmen des ersten Sonst,ls trug vieldazu bey, die Verhältnisse der Parteyen noch gespannter zumachen. Verninac, der sich ohne bestimmte Jnstructionen überdie damahligen Verhältnisse der Regierung und der mächtigenOpposition befand, oder wenigstens dieß vorgab, suchte das Ver-trauen beyder zu erhalten, und gab beyden Ausicherungen: derRegierung, der erste Consul werde nicht aufhören, sie anzuer-kennen und zu unterstützen; den Wortführern der Länder und dervormahls regietenden Städte, ebenderselbe werde ihre Ansprüchenicht unbeachtet lassen.
Carl Theodor von Dalberg, Fürst-Bischof von Conffanz,befahl seinem Generalvicar und Gesandten in der Schweiz, Frey-herrn von Weffenberg, den Geistlichen bey Gelegenheit der Ein-führung einer neuen Verfassung Ergebenheit an die Regierungaufzutragen und ihnen zu empfehlen, daß sie der göttlichen Fnr-schung für die weisen Beschlüsse der Regierung danken sollten,welche die Erhaltung der Religion und Sittlichkeit bezielen.Doch wie in den andern bischöflichen Sprengeln waren auch indem seinigen nur wenige Geistliche dem Entwürfe geneigt. Diemeisten wirkten auf das Volk in entgegengesetztem Sinne, undeben dieß that auch der große Theil der reformirten Geistlich-keit. Noch ein Mahl stimmten die großen Mehrheiten der vor-mahls regierenden Städte und der freyen Länder zusammen, weilsie aufs neue die Gegner ihrer Wünsche an der Spitze deröffentlichen Angelegenheiten sahen. Ein beträchtlicher Theil desVolkes setzte, eingedenk der ausgestandenen Mühseligkeiten, dergetäuschten Erwartungen und überdrüssig der steten Schwan-kungen, seine Hoffnungen wieder auf sie und auf eine Annähe-rung zu dem ehemahligen Austande, in welchem es des Friedensund der Ruhe genossen hatte; indeß, mißtrauisch gegen jede Der-