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ßene Schweizerische Verbrüderung hatte beynahe durch alle Can-tone Verzweigungen ausgedehnt. Jetzt bearbeiteten Glieder der-selben aus dem Bade zu Schinznach den umliegenden Aargau unddie untern Gegenden des Clintons Baden. Ohne Scheu, bey-nahe öffentlich, unter den Augen der Regierung und ihrer Beam-ten wurden Briefwechsel geführt, Zusammenkünfte gehalten,Aufwiegelungen betrieben, und seit geraumer Zeit empfingenhin und wieder Leute, vornähmlich solche, die unter den ausge-wanderten Schweizern gedient hatten, eine Löhnung, um stetsschlagfertig zu seyn. Dolder, das Haupt der Regierung, standmit den Anführern der Unzufriedenen in täglichem Verkehr,mit dem talentvollen Emanuel von Wattenwyl in einem scheinbarvertrauten Verhältnisse, so daß er nur das Bret zu suchen schien,um als ein Ausgelernt« in der Gilde der Schaukelmänner auSdem schwankenden Staatsschiffe in irgend ein anderes politischesFahrzeug hinüber glitschen zu können; er mochte von manchenAbsichten der Mißvergnügten genaue Kenntniß besitzen. DieStaatssecretäre Kühn und Schmid waren bey mehrern Verfü-gungen in Absicht auf das Polizey - und Kriegswesen dem un-schlüssigen und uneinigen Vollziehungsrathe vorgeeilt, und erbit-tert über die Zurückweisung vieler seiner Vorschläge, hatte dererste seine Entlassung genommen, nach welcher der Regierungs-statthalter Tribolet von Bern an seine Stelle gewählt wurde.
Die beynahe allgemein verbreitete Unzufriedenheit ging auSden verschiedensten Ursachen hervor. In Basel war man erbit-tert gegen die Munizipalität, weil sie unbillige Veranlagungenmache, und nicht Rechnung gebe; und doch war gerade dieseMunizipalität schon mit der Aüricherischen in einen vertrautenBriefwechsel getreten. Im Cantone Zürich beschleunigten die An-stalten für die Zusammenziehung von sechszehn Eliten-Compag-nien den Ausbruch der Gährung. Dieser Maßregel selbst aberwar man, vornähmlich ili den westlichen Gegenden, abgeneigtund höchst mißtrauisch im Hauptorte gegen eine befürchtete Zu-sammenziehung der Eliten zu einer Besatzung der Stadt. Ohne