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st wurden doch die an verschiedenen Orten entstandenen Bränd«sogleich durch Muth und Geistesgegenwart gelöscht, und nurder einzige, allgemein geachtete Diacon Schultheß verlor durcheine tödtliche Verwundung, die er mitten in der Stadt erhielt,sein Leben.
Während der Beschießung bewaffneten sich nicht nur, wie1798, viele Gemeinen gegen ihre Nachbarn, sondern ein offenerkleiner Bürgerkrieg verbreitete sich über einen Theil des Cantons.Agf dem Uitikerberge schlug und zersprengte eine Abtheilungder Vertheidiger der Stadt eine in dem Bezirke Mettmenstät-ten gebildete Schar, welche andere Gemeinen nöthigen wollte,sich an sie anzuschließen. Bey Rümlingen unterlagen dagegendie Anhänger der Stadt denen der Regierung und bey Ein-brach den Helvetischen Husaren. May's Ankunft machte denFeindseligkeiten ein Ende, und eine mit LriboletS Unterschriftversehene Nachricht von der Abdankung der Regierung erschüt-terte den Muth ihrer Truppen und Anhänger. May gestandder Bürgerschaft die Bewachung der Stadt zu, verkündigte eineallgemeine Amnestie, und am 16 Nachmittags schlug Anöermatt,nachdem die Stadt beharrlich den Durchmarsch verweigert hatte,den Weg nach Laden über Höngg ein. Nichts desto wenigermachte die mißlungene Unternehmung, die ohne Belagerungsge-schütz gegen eine befestigte entschlossene Stadt keinen andern Er-folg haben konnte, und nach dem unerwarteten Fehlschlagen ei-nes ersten Versuches jene ganze Reihe von Gewaltthaten herbeyführen mußte, ihn und seine Obern auf lange Zeit zum Gegen-stände bitterer Vorwürfe vieler Lausenden, und wurde das Losungs-zeichen des allgemeinen Aufstandes.
Während daß die Regierung und ihre Anhänger nur einzelnund unzusammenhängend handelten, einige der letzter» zwar küh-ner und thätiger als ihre Obern, wie z. B. die gewesenen Se-natoren Pfenninger und Wuhrmann im Cantone Zürich, wirk-ten die Verbrüderten mit mehr Zusammenhang und Thätigkeit,sowohl mit den Waffen, als in den Pfaden der Politik auf den