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Sturz ihrer Gegner hin. Der von der Verbrüderung als Ober- ^
befehlshaber in den Aargau gesandte Rudolf von Eclach *) fand x»
einen durch die Beschießung Zürichs aufgeregten Theil der Be-lvohner der Cantone Baden und Aargau im Aufstande. Die h,
von drey Eliten-Compagnien besetzte Stadt Baden ergab sich am43 nach schwachem Widerstände dem Landstürme des SiggiHa- fr
les, der vorher zuerst die Juden die lange genährte Erbitte- h,
rung hatte fühlen lassen, und hierauf in einem nicht ganz unblu- so
tigen Gefechte die Truppen der Regierung zurück trieb. Eben st<
so mußten Brugg und Lenzburg ihre Thore den Scharen desbenachbarten Landvolkes öffnen. Am 14 folgte Aarau, wo Lud- g,
wig May von Schöstland nur durch Entschlossenheit Gewalt- eh
thätigkeiten der aufgebrachten Bauern verhüthete. Als Erlach, D
von dem Aargauischen Aufstande begleitet, in den Canton So- ha
lothurn einrückte, erhob sich auch ein großer Theil des Volkes
dieses schon längst bearbeiteten Landes, und das Zeughaus der tc>
Stadt Solothurn, deren Thore sich ihm am 17 öffneten, ver- na
schaffte ihm zahlreiches Geschütz und hinlängliche Kriegsvor- M
rathe, die er vorher in der Beste Aarburg, welche ihm den Ein- ba>
gang verweigerte, vergeblich zu finden gehofft hatte; doch wurde zm
Erlachs Plan, durch die Zerstörung der Brücken zu Baden und Ei
Mellingen Andermatts Heerhaufen den Rückzug abzuschneiden, las
nicht ausgeführt, den dieser nun ungehindert auf der großen Ber- der
nerstraße fortsetzte. ein
Noch vor dem Angriffe an der Rengg hatten funge Berner stcu
im Oberlande und in andern Gegenden Unterschriften für die ern
Forderung der Entlassung beyder Landesstatthalter und der ent- ' ebeischiedenern Staatssekretäre nicht ganz ohne Dolders Wissen ge- ruu
sammelt, und nachher waren auch die Unterhändler der drey d'C
Länder in Bern dafür thätig. Sie, die gerade damahls in der Do
- kni,
(*) Er war Bsrfaffrr eines 6oäs Nu Kvntieur und eines k-«' not
-I- Nvrvirr »tu sourersill, und erhielt den Beynahmen Hudl' nun
dras durch den Scherz eines Freundes. lind