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und der Graf vonAffry aus Freyburg (nachheriger erster Landam-mann) sollte ohne öffentlichen Charakter nach Paris gehen. Un-term 8 October schrieb die Tagsatzung dem ersten Consul: Siebedaure, daß ihre erste Zuschrift, von welcher sie eine Abschriftbeylege, ihm nicht eher zugekommen sey. Sie überzeuge sich,er werde sehen, daß kein Parteyenkampf vorhanden sey, sonderndaß die Schweizerische Nation das Recht anrufe, welches derFriede von Luneville ihr einräume. Man sey einig gegen eineRegierung, die metaphysische Ideen ausbrüte und einen Bür-gerkrieg angefangen habe. Man berufe sich auf die Gerechtig-keit der Sache, die Stimme des Volkes und der Nachwelt. DieSchweizernation werde eine geneigte Entsprechung in stets dank-barem Andenken behalten.
Inzwischen hatte am 5 Oktober der neue Befehlshaber derHelvetischen Truppen, Vonderweid, im Nahmen des Französi-schen Ministers zu Montpreveyres dem Oberst Herrenschwand er-klärt, der erste Angriff, den die Verbündeten gegen die Helve-tischen Truppen vornehmen würden, werde von dem ersten Con-sul als eine Kriegserklärung betrachtet werden, und der Gene-ral Ney alsdann sogleich mit vierzigtausend Mann in die Schweizeinrücken. Bachmann ging, ohne den Befehl der Tagsatzungzu erwarten, den Waffenstillstand ein. Der Kriegsrath widersetztesich demselben nicht, und die Tagsatzung genehmigte ihn mitder Erklärung, man trete mit der Helvetischen Regierung in keineUnterhandlung ein; den Waffenstillstand nehme man an, weildie Drohung in Frankreichs Nahmen geschehe; auch sey derselbeauf die ganze Schweiz ausgedehnt. — Napp, dem die Abgeord-neten der Tagsatznng die Zuschrift an den ersten Consul mittheil-ten, antwortete, dessen Wille sey wie auf Erz gegraben. Erbeharrte auf der Auflösung der Tagsatzung, gab aber noch eine
Ausschmückung und bey vielen Anlässen dichterische Wendungenerlaubt, wo in der That nur Prosa vorhanden war, Seite 5ri und525 erzählt.