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Zweyter Band.
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Bewaffneten hätten gedrohet, ihre Waffen gegen die Führer zuwenden, die Frankreich herab zn würdigen trachteten. Das Recht,sich selbst zu constituiren, hübe Helvetien durch die Siege unddie wohlwollende Politik Frankreichs erworben. Eine Hand vollunruhiger Ausgewanderter soll nicht beynahe die Vollzahl ihrerMitbürger ihre Rechte verlieren machen. Der Gedanke, eineVerbindung, wie mit der Cisalpinischen Republik anzuknüpfen,sey den Entschlüssen des ersten Consuls entgegen gesetzt. Erwerde nur so weit mitwirken, als es zu Sicherstellung einer voll-kommenen Unabhängigkeit nothwendig sey."

Mit Muth und Entschlossenheit war die Unternehmung be-gonnen , und mit eben so viel Beharrlichkeit fortgesetzt worden.Sich selbst überlassen hätten die Verbrüderten mit leichter Mühedas Helvetische System vernichtet; aber ihnen stand die Lösungeiner Aufgabe bevor, deren Umfang niemand zu berechnen vermag.Vieles und Ungleichartiges war denen versprochen worden, derenArme man hatte gebrauchen müssen. Wenn die Einen das Alteerwarteten, so hatten ganze Landschaften das System der LandS-gemeinen gewählt, und andere, vorher unterthänige Gegenden,wünschten das Nähmliche oder doch ähnliche Freyheit. Erbitte-rung und Rache glimmten, nur mühsam unterdrückt, an vielenOrten. Wenn für ein Mahl die Ruhe behauptet und irgendein politisches System im Sinne der Sieger eingeführt werdensollte, so konnte dieß nur geschehen, wenn die freyesten Eidsge-nossen den Beruf der Albaneser gegen einen großen Theil ihrerMitbrüder auf sich nahmen. So war Bonaparte's gewaltsame-Dazwischenkunft eine wahre Wohlthat.

Auf der Regierung lag das traurige Schicksal, das beynahejede nur durch fremde Gewalt empor gehobene Herrschaft trifft.Mit Gleichgültigkeit empfing sie der größte Theil ihrer vormah-ligen Anhänger, mit bitterm Hasse die Menge ihrer Gegner.So wenig Bereitwilligkeit >fand sie in Bern, daß sie ihre ersteSitzung im Gasthofe halten mußte. Durch eine Kundmachungvom 20 October kündigte sie sich dem Volke in bescheidener,