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Am Z1 wurde im kleinen Rathe durch eine weit überwiegendeMehrheit der Antrag, den großen Rath zusammen zu berufenund die Versammlung einer Tagsatzung zu fordern, verworfen.Am nähmlichen Tage setzte Willi mit vierzig Mann und dergenommenen Kanone nach Stäfa hinüber, und es gelang ihm undseinen Gehülfen, an verschiedenen Orten Zusammenrottungen auf-zuregen, die je nach Beschaffenheit der Gerüchte und der Stim-mung sich vermehrten oder aber wieder auflösten, und an einigenOrten bewaffneten Widerstand fanden. Neue eidügenössischeHülfe aus mehrern Cantonen war zu Illrich eingetroffen, neueAufgebothe imCantone selbst ausgeführt worden, und am Z Aprilzog der Oberst Ziegler noch ein Mahl gegen Horgen und Wä-densweil. Er fand keinen Widerstand mehr; auch im AmteGrüningen entsank den Unruhigen der Muth. Die Menge, dienur auf den Erfolg des Augenblicks sieht, nahm selbst einigeihrer Anführer gefangen. Willi, der am Fuße verwundet war,wurde zu Stäfa entdeckt und angehalten.
Für die Beurtheilung der Schuldigen stellte der Landammannein Kriegsgericht auf, daö unter dem Vorstände eines obersten Rich-ters, aus zwey Stabsoffizieren, zwey Hauptleuten, zwey Sub-alternen, zwey Unteroffizieren, zwey Gemeinen und einem Au-ditor bestehen sollte. Die Ernennung des Vorstehers und Au-ditors übertrug er der Aüricherischen Standes-Commission, dieder Beysitzer dem Befehlshaber der Truppen. Man hatte ge-glaubt, dem Französischen Gesandten seyen diese Bewegungennicht ganz fremd; allein er nannte die Erklärung Willi's vom3o März, worin es hieß: „Keiner Proclamation zum Nicht-aufbruche gehorchen wir; außer einer vom Fränkischen Minister,"die der Landammann ihm mittheilte, eine strafbare Schrift. Erbediente sich des Wortes Aufruhr, sprach von dem lebhaftestenUnwillen des Vermittlers, u. s. f. — Die Regierung von St.Gallen hatte bey Rappersweil Bewaffnete in einer beobachtendenStellung versammelt, in Glacus und Basel die Zusammenzie-hung der Esntingente Schwierigkeiten gefunden. Im Cantone