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Zweyter Band.
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kommen erfüllt, und es fanden sich Befehlshaber, welche dieBriefe und Aufforderungen des Landammanns kaum noch ober-flächlich beantworteten.

Durch die Oesterreichischen Jnkammerationen oder Einziehun-gen auswärtigen Eigenthums wurden Schweizerische Regierun-gen, Gemeinheiten und Privaten empfindlich geschädigt. Wenighalfen Vorstellungen, und die neuen Besitzer der von Oesterreichabgetretenen Provinzen bedienten sich gerne des von einem an-dern bereits erfundenen Rechts. Obgleich Napoleon viel vonden Schweizern forderte, erschwerte er doch die Einfuhr der Er-zeugnisse ihres Fleißes durch Beschränkungen und erhöhte Abga-ben. Umgehungen seines Continentalsystemes mußten zahlreicheSchweizerische Kaufleute auf sein ernstes Geboth durch beträcht-liche Summen büßen, die aber den Cassen und Anstalten ihrerCantone zufließen durften. Die steten Zerreißungen und Ver-schenkungen von Ländern und Völkern bewiesen zu deutlich, daßder Allgewaltige die von ihm abhängige Menschheit nur als ei-nen willenlosen Stoff behandle; sein Familiengesetz, daß er sichals Obervormund aller Napoleoniden betrachte; der angenom-mene Titel eines ProtectorS des Rheinbundes, daß er auch dessenPolitik zu lenken sich vorbehalte; und so konnte es beunruhigen,

(") Seine in alle öffentlichen Nachrichten übergegangene An-rede an den Neffen, den er vor der 'Geburt seines Sohnes zumNachfolger zu bestimmen gedachte, und jetzt mit dem Großherzog-thume Berg belehnen wollte: „teoudlisr fsmsis, ,l.->ns guelgae xo-

Denkenden mehr einen Zweifel übrig, daß der Mann, der so sprach,sich selbst, wie ein Ludwig XIV, für den Staat, und die ZranzoMfür das einzige Herrschervolk ansehe, dem alle andern, die mkFrankreich in Verbindung stehen, untergeordnet seyen.