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Revolutionen und Gegenrevolutionen, Verschwörungen und kleineBürgerkriege erschütterten mehrere Cantone. In Bünden, zuSolothurn und Freyburg äußerten sich im Anfange des neuenJahres die ersten großem Bewegungen, und bis in den Som-mer hinein setzten sich diese durch alle Cantone in starkem undschwachem Schwingungen fort. Am 4 zwangen einige hundert,von dem Baron Heinrich von Salis angeführte Bauern den inChur versammelten großen Rath, die Trennung von der Schweizlind die Herstellung des Alten auSzusprechen; Alles unter demVorgeben des GutheißenS Oesterreichs. Allein schon am 5 ver-ließ der eingedrungen? Haufe, eine Gegenwirkung befürchtend, dieStadt; am 6 versammelte der große Rath sich wieder; aber eineStockung des bisherigen politischen Systemes blieb zurück. — Inder Nacht vom 8 zum 9 erfolgte in Solothurn eine Regierungs-veränderung, indem der alte Räth und Bürger sich selbst wie-der einsetzte. Seine Kundmachung sprach von entrissenen Rech-ten und von einer aufgedrungenen Mediation. AchtundzwanzigGlieder des großen Rathes versammelten sich in Ölten, undgaben der Tagsatzung eine Verwahrung ein, die den Vorortersuchte, der neuen Regierung ihr Bedauern zu bezeugen undsie zur Mäßigung aufzufordern. Am i4 geschah eine ähnlicheVeränderung zu Freyburg, wo aber die Kundmachung nur voneiner Revision der Verfassung und von einer Anpassung derselbenan die liberalen Gesinnungen der hohen Allirten sprach. — DieGesandten dieser drey Cantone verließen den in Zürich versam-melten eidsgenössischen Verein; aber nichts desto weniger nah-men die drey in Basel sich aufhaltenden Monarchen eine Ab-ordnung desselben als die Stellvertreter des eidsgenössischen Volkeswohlwollend auf. Diese menschenfreundlichen Herrscher, denenihre Erzieher die besten Grundsätze für Fürstenpflicht, Staaten-zweck und Völkerwohl eingeflößt hatten, übten, ohne zu ermüden,noch lange auf die getrennten Eidsgenosscn einen wohlthätigenund uneigennützigen Einfluß aus. — In einer Note vom19 äußerten die beyden in Zürich anwesenden Wortführer dersel-