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Zweyter Band.
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schränken, dem Amtsbürgermeister für die Ausübung derselbeneinen aus sechs seiner Mitglieder bestehenden Ausschuß bey. —Noch an dem nähmlichen Tage schloffen die Gesandten von St.Gallen, Thurgau, Aargau und Maat der Uebereinkunft sich an.Am 31 trafen schon mehrere Natift'cationen ein, und auch derGesandte von Solothurn unterzeichnete. Indeß die eingetroffe-nen Gesandten von Bern von den Sitzungen sich entfernt hiel-ten und bald wieder verreisten, schloffen auch diejenigen von Un-terivalden und Tessin sich an, und von allen Cantonen, derenGesandte früher unterschrieben hatten, kamen auch die Ratifika-tionen ein.

Am Z0 kehrte der erste Waatlänbische Gesandte, Monod, ausdem Hauptquartier der beyden Kaiser und des Königs von Preußen,als Lothe der wohlwollenden Gesinnungen derselben, insbeson-dere des Kaisers Alexander, nach Aurich zurück, und gleich nachihm bestätigte Capo d'Jstria das Nähmliche. Am 1 Januar1814 brachten Rüttimann und Wieland Napoleons unbedingteAnerkennung der eidsgenöffischen Neutralität, und am nähmli-chen Tage forderten der Baron von Lebzeltern und der GrafCapo d'Jstria den Verein auf, Bedacht auf eine Verfassung zunehmen, welche die Grundlage und die Gewährleistung ihrerDauer in sich selbst trage, und die Nation auf immer gegen frem-den Einfluß sichere. „DieSchweiz könne nichts Anderes »vollen,als was die Wohlfahrt aller Stände und aller Bestandtheile desStaates zu begründen vermöge." Sie wiederhohlten die frü-hern Auficherungen; aber mit diesen verbanden sie die gefährliche,mannigfaltige Wünsche und Leidenschaften erregende Einladungzu Umarbeitung der Verfassung. — Man nahm diesen wichtigenGegenstand in Ueberlegung, und empfahl den Cantonen, jedeseinseitige und übereilte Verfahren dabey zu vermeiden.

Der Vorgang BernS und die Einladung der neu angekom-menen Diplomaten weckten durch alle Cantone die Sehnsuchtnach verlorenen Vorrechten, mannigfaltige Wünsche, und beyMlpn einen Heißhunger nach Einfluß und Anstellungen auf,