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Zweyter Band.
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Schafhausen und Bünden, wo eine weit überwiegende Mehrheitsich gebildet hatte, zustimmten, Obwalden, Glarus und anderenur noch einzelne Vorbehalte machten, wurden Schwyz *) undNiöwalden immer heftiger. Ohne auf Vorstellungen, selbst aufdiejenigen ihrer nächsten Nachbarn zu achten, beschworen am17 September zweyunddreyßig Abgeordnete von Nidwalden undder Landrath von Schwyz das Bündniß von 1315 in der dor-tigen Hauptkirche, und man unterließ keinen Versuch, um Uriund Obwalden auch dazu zu bewegen.

Im Thurgau versuchte eine, doch nicht zahlreiche Partey,eine stärkere Stellvertretung für die dortigen kleinen Städte,und eine solche für den vormahligen GerichtSherrenstand zu be-wirken, und durch einen Aufstand die Regierung zu stürzen;allein diese vereitelte den Anschlag durch eigene Kraft. — Eine inBellenz sich bildende Partey schlug vor, den Canton Tessin, wieUnterwalden oder Appenzell, in zwey Theile zu theilen, so daßLauis und Mendris den einen, die übrigen Landschaften den an-der» Theil bilden würden. Den Mißvergnügten gelang es, imAugust die Regierung zu stürzen und eine andere zu bilden,deren Abgeordnete aber von der Tagsatzung die Anweisungerhielten, binnen vierundzwanzig Stunden Jürich zu verlas-sen. Einige eidsgenöffische Compagnien wurden hingesandt;aber aus Mangel entschlossener Anführung kamen sie selbst insGedränge. An verschiedenen Orten floß in kleinen Gefechtendas Blut beyder Teffinischen Parteyen. Die Regierung floh indas Misoxerthal; aber die auf sechszehnhundert verstärkten EidS-genoffen und eine kräftigere Führung stellten die Ruhe wie-d" her, und ein von der Tagsatzung ernannies Spezialgerichtaus Bürgern anderer Cantone bestrafte die Angeschuldigten. —Auch im Cartone St. Gallen entstanden neue Bewegungen.Im Nhrinthale wünschte man Landögcmeinen. In Utznach, undvornähmliä, in dem Sarganserlande erhielten die Wünsche für^ 2>! schlie ß»ng an aridere Cantone neue Nahrung. In Sar-(') ruvpo Redinge lxtz!e vebenSzeik wurde dadurch verkümmert.