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ganS wogte gegen die eidgenössische» Repräsentanten lärmenderWiderstand auf; aber er verschwand, sobald eidsgenössische Exe-kution sich einfand. — Als in Bünden die große Mehrheit schondie neue Verfassung angenommen hatte, begann die Obrigkeitdes Hochgerichtes Difseutis neue störende Unternehmungen, ließsich aber bald zur Ordnung weisen.
Am frühen Morgen des 2 Juni wurde Solothurn von zwey-hundert Landleuten mit Unterstützung von Stadtbürgern erstie-gen. Die Führer gaben sich den Nahmen eines Regierungs-ausschusses, erließen eine nicht unüberlegte Kundmachung, undriefen auf den folgenden Tag den mediationsmäßigen großen Rathzusammen; aber der Unternehmung fehlte es an naher Theil-nahme. Die Freunde der angefochtenen Regierung und ein Theilder Besatzung ergriffen die Waffen. Man schlug sich. Am Abendekam eine unvollkommene Capitulation zu Stande. Viele heran-ziehende Landleute kehrten nach Hause, und schon am folgendenMorgen um drey Uhr traf bewaffnete Hülfe von Bern ein. Rätheund Bürger nahmen die Capitulation und den Antrag einerAmnestie nicht an, und viele Personen geriethen in Untersu-chung 2 ); doch wurde nachher die Stellvertretung des Landesum etwas vermehrt. Ein noch weniger berechneter Versuch, dieRegierung zu stürzen, störte am 12 November abermahlS dieRuhe Solothurns, war aber schon nach ein Paar Stunden ver-eitelt. — Im Juni wurden die Mißverhältnisse zwischen Bernund den von ihm getrennten Landschaften wieder lebhafter. Aar-gau verstärkte die Besatzung von Aarburg, und both nicht nurseine Eliten, sondern auch die Reserve auf. Waat rüstete sich,Aargau beyzustehen; doch auch in diesem Cantone waren kurzvorher in den Gegenden von Orbe, Jverdun und Gransoneinige unruhige Auftritte erfolgt. Das Nähmliche geschah imBernerischcn Oberlande. Die Mißvergnügten hatten Unterstützungbey der Tagsatzung gesucht; doch ging die Mißstimmung in kei-nen öffentlichen Ausbruch über. Verschiedene Theilnehmer wur-
C) Unter diesen auch der Geschichtschreiber Giuß>BtoHheini.