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Empfindlichkeit Nidwaldens, und durch diese eine Reihe vsn Miß-helligkeiten hervor gerufen hatte; und dergleichen Mißverhältnissegab es noch viele, die aber bey der gegenwärtigen Einrichtungdes Bundessystemes von keinen bedeutenden Folgen seyn können.—Wichtiger schienen 4827 bey ihrer ersten Entstehung die Bewe-gungen in den innern Rhoden von Appenzell, deren endlicheEntwickelung eine zwar keines Beweises bedürfende, doch abermehr als ein Mahl bezweifelte Frage entschied, daß nähmlichjede, in einer ganz demokratischen Verfassung bestehende Obrig-keit nur so lange die rechtmäßige sey, als die verfassungsmäßigversammelte Landsgemeine sie durch ihre Mehrheit beybehalt;aber eben so unzweifelhaft liegt es auch bey dieser Veränderungam Tage, daß eine neue, durch eine solche Veränderung auftre-tende Regierung nur .durch Mäßigung, durch Schonung derBeseitigten und durch vorwurfsfreye Verwaltung sich Ansehenund Vertrauen erwerben kann, und daß sie durch jede Abwei-chung von diesen Bedingungen ihres glücklichen Gedeihens ihreneigenen Credit auf das Spiel setzen und neue Gegenwirkungenhervor rufen würde.
Noch ehe der Bundesstaat und die einzelnen Cantone in ih-rem Innern beruhigt und ausgeglichen waren, wurden schon4848 mit dem damahligen souverainen Fürsten der NiederlandeCapitulationen für Regimenter geschlossen, die wir mit dem Endedes Jahres 4829 von dem Könige wieder entlassen sehen sollen.An Frankreich überließen 4816 alle Cantone, die äußern Rhodenund Neuenburg ausgenommen, durch neue Capitulationen, nebenden vier Linien-Regimentern, noch zwey Garde-Regimenter. EineCapitulation, .die aus Graubünden mit Sardinien eingegangenwurde, fand bald wieder ihre Auflösung, und die Geschichteder von mehrern der größten Mächte selbst empfohlenen Ue-berlassung von Schweizertruppen in Neapolitanische Dienstehat durch ihren Zweck, durch Erinnerungen an das ver-rufene Reislaufen und durch den Wechsel, welchen sie in meh-rere Rrgierungs-Systeme brachte, eine besondere Aufmerksamkeit