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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
Entstehung
Seite
132-133
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Statistik des Bodens.

Noch einige Bemerkungen über die Handels- und Zollverhältnisse desWeins.

Bis zum Jahre 1832 bestand im Zollverein hinsichtlich des Weinein-gangszolls ein Unterschied zwischen den westlichen und östlichen Landesthei-len, indem der Eimer in jenen 9 Thlr. 3| Silbergr. (erhöht auf 8 Thaler vomZentner), in diesen 6 Thlr. 8| Silbergr. zahlte; auch wurde eine Uebergangs-abgabe von Thlr. entrichtet. Durch den Tarif von 1832/3 führte man (mitAusnahme der 14ij Silbergr. erlegenden Schweizer Weine) einen Eingangszollvon 8 Thaler für 1 Zollzentner ein; eine Abgabe, welche nach Verschieden-heit der Güte, 21 bis 220 Prozente des Werths beträgt, bis durch den jetztgültigen Vereins-Tarif der Eingangszoll auf 6 Thlr. für Wein in Fässern und8 Thlr. für Wein in Flaschen festgesetzt wurde.

Die österreichische Abgabe von eingehendem fremdem Wein betrugbisher zwischen 7 und 61 Prozent vom Werthe; die britische 50 bis 120g;die französische 33 bis 110 g; die russische 30 bis 110 g. In dem neuenösterreichischen Tarife ist der allgemeine Satz des Eingangszolls auf Weinfür 1 Ztr. netto 15 fl. Ermässigungen bis auf 12j, 7, 2| fl., 1 fl. 48 kr., 1 fl.10 kr., 54 kr. und 18 kr. fiir 1 Ztr. sporko finden hinsichtlich türkischer,schweizer, italischer und österreichischer Zollausschluss-Weine Statt.

Für Weingrosshändler bestehen im Zollverein bedeutende Vergünstiggungen, sowohl hinsichtlich der Höhe, des Zolls als in Beziehung auf dessenBezahlung. Auch ist die Uebergangsabgabe zu erwähnen, welche von demje-

Werth der Einfuhr in

1*41.

1*4*.

1*43.

1*44.

Kapwein, alle französiche, deutsche

und portugisische Weine . . .Cyperwein und alle andere Levan-tiner-Insulaner, italische-mol-dauische und wlachische, edlere

569159

553340

646252

653248

Weine.

Schweizer- u. sogen. Seeweine, dannmoldauische und wlachische

68070

. 66510

68430

74340

Weine minderer Gattung . . .

118280

104792

60932

82616

Italische Weine, gemeine .

1,795160

1,272388

1,052172

1,373220

Weine aus d. österr. Zollausscbliissen

400188

376140

398632

402356

Zusammen.

2,950857

2,373170

2,226418

2,585780

Ausfuhr.

Weine aller Art . v .

1,016526

1,470900

1,231362

1,011852

Bodenertrag. — Wein.

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nigen Wein- und Traubenmost entrichtet wird, der aus den übrigen Zollver-einsstaaten nach Preussen, Sachsen, Thüringen und Kurhessen geht. Sie be-trägt von 1 preuss. Zentner Wein 25 Silbergr., Traubenmost 20 Silbergr.

1) Im Zollverein sind zum Eingänge verzollt von 1843/4 durch-schnittlich 258719 Zentner oder in preuss. Ohm (von 3^ Zentner) 77616.

1849 — 205197 Zentner.

1850 — 238407 „

1851 — 232190 „

1852 — 214653 „

Ausgeführt aus dem freien Verkehre, im Durchschnitt von

1843/5 — 94531 Zollzentner.

1849 — 129774 „

1850 — 118719 „

1851 — 138088 „

1852 — 151361 „

Zollertrag 1,500000 bis 1,650000 Thaler oder etwa 5 g aller Ein-gangsabgaben.

Weinverbrauch (einheimischer und fremder) auf 1 Kopf der Bevölke-rung, im grossen Durchschnitt 6 — 7 Quart; in den Weinerzeugungsgegendenallein 20—25 Quart.

2) Im österreichischen Kaiserstaat war die Wein-Einfuhr in11. C. M.

Gulden K.-M. in den Jahren

1*45.

1*46.

1*4«.

1*4*.

1*4».

1*5».

Durchschn.v. 1841-50jährlich.

Durchschn.v. 1831-40jährlich.

625830

589087

568070

280393

247670

540220

527327

359439

70500

73080

74970

12300

22080

96210

62649

88656

90468

851992

338300

122872

1,246024

403264

111672

424672

320208

80468

93044

84868

77156

82624

732564

458568

93959

874819

326786

99739

1,238684

409598

1,977090

2,434327

1,499592

466205431774

1,910186

1,885540

2,196116

1,120410

1,079388

1,317954

1

437004 479502

1

1,196778

1,036168

1,019687