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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Statistik des Bodens.

1852.

1850.

1840.

27. Hanf geröstet im Thau, Tons

33294

63588

28. Hanf geröstet im Wasser .

1799

25380

29. Flachs, Bushel.

7,715961

13,391415

30. Leinsaat.

562312

562810

31. Seidenkokons Pfund ....

10843

14763

61552

32. Ahornzucker ....

34,249886

33,9804571

155,110809

33. Rohrzucker ....

247,581000

247,778000t

34. Melasse ....

12,700606

12,821574

35. Honig u. Wachs ....

14,853857

14,850627

36. Werth der fabriz. Hausleinwand, Doll.

27,481399

27,478931

29,043380

37. Werth des Schlachtviehes

109,485757

119,475020

Einige Bemerkungen über den Reis insbesondere.

Neun Zehntel des ganzen in den Ver. Staaten produzirten Reises wächstauf einem verhältnissmäsig kleinen Landstrich an den Küsten der beiden Caro-linas und Georgiens. Das zum Anbau des Reises verwendete Kapital und der"VVerth der erzeugten Ernte für 1 Acker ist wahrscheinlich grösser als der irgendeines andern Stapelartikels der Landwirtschaft in der Union. Die Produktionist im schnellen Wachsthum. Nach dem letzten Zensus stand die Reisproduktion

folgendermasen:

Pfund in 1839 in 1849

Nord-Carolina erzeugte. 3,324132 5,456868

Süd-Carolina . 66,897244 159,939613

Georgien . 13,417209 38,950691

von allen drei Staaten in 1849 . 204,347172

Staaten der Union in 1849 . 215,312710

Der Werth des in dem Fiskaljahre 1850 ausgeführten Reises war Doll.2,600000, also mehr als ein Viertel des Werthes des Weizens und Weizen-mehls, mehr als fünf Neuntel des Werthes des Maiskorns und Maismehls undbeinahe ein Sechstel des Werthes aller im genannten Jahre ausgeführten Land-bau-Erzeugnisse. Im Jahr 1852 betrug er ein Achtel sämmtlicher Produkte desPflanzenreichs. Reis ist beim Transport und auf dem Lager weniger dem Ver-derben ausgesetzt, als irgend eine andere Art Getreide. Die Pflanzer, deren Ge-schmack, was Reis betrifft, verwöhnter ist als der irgend eines andern Fein-schmeckers diesseits Ostindiens, ziehen für ihre Tafeln alten abgelagerten Reisdem frischen vor. Das Alter gibt ihm Werth.

Es gibt viele Gattungen Reis, welche alle bei einer Reproduktionmehr oder weniger ihren Karakter ändern. Die mehrsten Gattungen sind halbaquatiscb, verlangen einen nassen Boden und kommen nur in einer Gegend fort,die einen Theil des Jahres ganz mit Wasser bedeckt ist.

Im Allgemeinen nimmt man an, dass je weiter nach Norden, desto besserdie Güte und desto geringer die Menge des Reises wird. Aus diesem Grunde