Buch 
Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
Entstehung
Seite
224
JPEG-Download
 

224

Hausthiere

1. mit Pferden mit einem Pfluge auf den Ar- Preuss. Morg.

beitstag . . 12 3 /s

2. mit nicht wechselnden Ochsen 3 A1 i /&

3. mit Wechselochsen.U/s2 4 /s

b) Haken, im Durchschnitt 1012 Proc. mehr unterden gleichen Verhältnissen als der Pflug.

c) Eggen, wenn der Boden so ist, dass das Pferd eine

mittelgrosse Egge zu ziehen im Stande ist, bei ein-maligem Ueberziehen auf 1 Pferd. 46

auf zwei Pferde mit einer (grösseren) Egge . . 610

d) Walzen, einspännig. 610

Zweispännig. 1016

e) Hackfrüchte in 1V-2 l /2 Fuss entfernten Reihen

bearbeitet 1 Pferd. 36

/) Dünger- und Erntefuhren mit Wechselwägen Fuhren.

unter 1 /i Stunde täglich.1011

über eine V* bis V 2 Stunde Entfernung .... 79

(Die auf ein Pferd oder einen Ochsen zu rechnendeLast verhält sich zwischen 5 u. 10 Zentnern, nachMaasgabe der Stärke des Gespanns und der Be-

schaffenheit der Wege.)

g) Marktfuhren, 1 Meile Entfernung. 2

23 Meilen. 1

5. FUTTERBEDARF UID FÜTTERWERTH.

(Nr. 4 und 5 aus den Berliner landw. Kalendern für 1854).

Allgemeine Grundsätze.

1. Ein Pferd, Rind oder Schaf kann bei einem Futter; von 2 Pfd. Heu-werth auf je 100 Pfund seines Gewichts im lebenden Zustande bestehen, bei2 V 2 Pfund mässige, bei 3 Pfund gute, bei 3 V 2 Pfund reichliche Erzeugnisse anArbeit, Milch oder Fleisch liefern und bei 4 Pfund und mehr, sich in vollerMast befinden. Ein Schwein bedarf zur schnellem Ausbildung oder bessernMast verhältnissmässig noch mehr, etwa 5 bis 7 Pfund Heuwerth oder 2 bis3 Pfund Rockenwerth auf 100 Pfund Gewicht.

2. Das Maas der Anforderungen an Arbeit, Wachsthum, Zeugung, Milch-geben und Fettwerden, bedingt also den Futtersatz.

3. Die gegenseitigen Werthverhältnisse der Futtermittel geben den Maas-stab für die geeignete Zusammensetzung der täglichen Ration.

4. Bei dieser Rationsfestsetzung ist auch auf den Umfang zu sehen undkräftigeres Futter mit nahrungsloserem zu verbinden.