Ausbildung für Erwerb und Verkehr.
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delslehranstalt befindet sich in Manheim; — bei der polytechnischen Schulein Karlsruhe aber eine Abtheilung für den Handel. —
6. Grossherzogthum Hessen.
Höhere Gewerbschule zu Darmstadt seit 1835; grossartiges, schönesGebäude; sehr gute Sammlungen; 5 Klassen; Bedarf 17000 fl.; fast 200 Tlieil-nehmer. — Die Realschulen haben allmählig über alle einigermasen an-sehnliche Städte sich verbreitet; namentlich in Rheinhessen, wo die bedeutend-sten davon in Mainz, Alzey, Worms, Bingen sind. In Giessen, Friedberg, Grün-berg, Alsfeld u. s. w. giebt es auch Realschulen. Die Handwerkerschulenwurden grösstententheils durch den Gewerbverein gegründet, oder werden vonihm unterstützt; im Jahre 1846 bestanden deren 26 im ganzen Lande: im Jahre1852 aber etwa 40 (z. v. die ausführlichen Mittheilungen in allen Jahrg. desgediegenen Gewb. Bl f. d. Grossh. Hessen, z. B. von 1852, S. 249 ff.) Einebesonders nützliche Wirksamkeit dieser Schulen ist für den Zeichnenunterrichtwozu der Landesgewerbeverein die Mittel liefert. — Handelsschule in Mainz.
7. Kurfürstenthum Hessen.
Höhere Gewerbeschule in Kassel; seit 1830; umfangreiches Gebäude;einige Sammlungen; Bedarf etwa 12000 Thaler; Umgestaltung 1851; 100 bis110 Theilnehmer. — Handwerker-Schule in Kassel; — Realschulen in allenStädten des Landes.
8. Herzogthum Nassau.
Gewerbeschule zu Wiesbaden und Unterricht im dortigen chemischen La-boratorium; — Realschulen zu: Mosbach-Biebrich, Diez, Ems, Geisenheim,Hachen-burg, Höchst, L. Schwalbach, Limburg, Montabaur, Usingen. — Privat-Han-dels- und Gewerbe-Schule zu Wiesbaden.
9. Königstaat Sachsen.
Auf den 4 Gewerbeschulen des Landes befanden sich 1851 Schüler:
Schälerzahl.
Gesammt-
Staats-
Gesammt-Aufwd.
Aufwand.
Beihülfe.
für 1
Schüler.
Thlr.
Thlr.
Thlr.
Ngr. Pf..
Polytechn. Schule
in Dresden
217
17000
14000
78
10 2 '
(seit 1844)
Gewerbeschule
33
Chemnitz
173
10000
7000
57
24 1
33
Plauen
84
3400
2750
40
14 3
3?
33
Zittau
64
3100
2750
48
13 1
Da die Schulgelder bei den genannten Gewerbschulen beziehentlich nur30, 24, 10 und 12 Thlr. jährlich betragen, der Gesammtaufwand aber für einenSchüler die angegebenen Summen liefert; so folgt hieraus, dass der Staat diesenAufwand zu einem Antheil von 79°/o trägt. Die 6 Baugewerkschulen,* deren Zweck ist, diejenige künstlerische und wissenschaftliche Vorbildung zugewähren, welche der Beruf der Bauhandwerker (namentlich der Maurer undZimmerleute) bedingt, waren im Jahre 1851 von 299 Schülern besucht. DerStaat unterstützte diese Schulen mit 7000 Thaler, oder 23 Thlr. 12 Ngr. für
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v* Reden, Statistik v. Europa,