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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Veredelnde Erwerbe.

Jahreserzeugung.

Przt. - Antheil.

Staat.

(durchschnittl. in Zoll-Ztr.)

20. England ....

27,25

21. Frankreich . . .

. . . 7,500000

12,58

22. Russland

. . . 9,350000

15,67

23. Schweiz ....

0,08

24. Portugal . . . .

. . . 3,950000

6,61

25. Spanien ....

. . . 5,500000

9,23

26. Italische Mittel- und

Klein-

Staaten ....

. . . 4,680000

7,85

27. Jonien ....

. . . 45000

0,07

28. Griechenland . .

. . . 185000

0,30

29. Wlachei, Moldau .

. . . 450000

0,75

Zusammen Europa 59,641000

100,00

Für das Jahr 1843 habe ich (in meiner allg. vergl. Gewerbs- und Han-dels-Statistik) die gesammte Jahresausbeute von Europa an Salz zu 52,436000Zentner ermittelt; was eine binnen 10 Jahren erfolgte Erzeugun gszunahmevon 7 Mill. Ztr., oder von jährlich im Durchschnitt 1,35 Prozent ergeben würde.Dies wäre ein im Verhältnisse zur Vermehrung der Bevölkerung befriedigendesVerhältniss, wenn nicht die Zunahme sich sehr ungleich auf die einzelnen Staatenvertheilte (bei Einigen weit günstiger, bei Andern fast Stillstand) und wennnicht die Ausfuhr nach anderen Erdtheilen mit in Berechnung gezogen werdenmüsste. Diese scheinen nämlich von der Natur nicht so sehr durch Salznieder-lagen begünstigt als Europa, und daraus erwächst für England, Spanien, Por-tugal, Frankreich, Italien ein wichtiger Zweig des Ausfuhrgeschäfts, dessenGesammtbetrag man mindestens auf jährlich 12 bis 13 Mill. Zentner anschlagenkann. Diese Ausfuhr von Salz nach Ostindien und anderen Theilen von Süd-asien, nach Inner- und Süd-Afrika, sowie nach vielen Gegenden von Amerikaund Ozeanien,, war zwar im Jahre 1843 auch vorhanden, ist aber seitdem ver-hältnissmäsig stärker gewachsen als die Salzerzeugung von Europa. Hiernachund aus manchen Anzeichen einzelner Staaten ist man berechtigt, die Behaup-tung aufzustellen, dass (nur einzelne Staaten ausgenommen) der Salzverbrauchin Europa durchaus keine befriedigende Fortschritte macht und jedenfalls nochweit davon entfernt ist, denjenigen Stand erreicht zu haben, welchen man,sowohl im Interesse des Wohlbefindens der Menschen als der Landwirthschaftund gewerblicher Zwecke, wünschen muss. Das wesentlichste Hinderniss derVerbrauchsentwickelung liegt bekanntlich in der Monopolisirung und dadurch Ver-theuerung dieses unentbehrlichen Verbrauchsartikels, und der einzige Grund desBestehenbleibens dieses Hindernisses ist, dass die ^Staatskassen die aus dem Salzeherfliessende bedeutende Einnahme nicht entbehren können.

Die Ein-, Aus- und Durchfuhr d e s Z o 11 v er ein s an Salz, im Jah-resdurchschnitt von 1847 bis einschliesslich 1851, im Ganzen und nach Grenz-