Bergbau u. Hüttenbetrieb. (Salzgewinnung in Europa.)
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strecken, dann entsprechende Prozentberechnungen, habe ich in nachstehenderTafel vergl. vor Augen gebracht.
Einjähriger Durchschnitt.
III. Prozt. Anth. a. d. E.
I. Grenzstrecken.
---
Eingang.
Ansgang
Durchgang
Eingang.
Ausgang.
Durchgang
Salz (Kochsalz, Steinsalz)
(Nuraufbesond.
Erlaubniss.)
Russland u, Polen . .
—
7257
28*7866
—
52,23
73,72
Oesterreich.
201524
4136
95067
18,15
29,77
24,32
Schweiz.
—
3
14
—
0,03
0,003
Frankreich.
58869
55
—
5,28
0,40
—
Belgien.
16693
10
—
1,49
0,08
—
Holland.
72277
—
1
6,49
—
—
Hannover .
316
2413
5415
0,02
17,37
1,38
Mecklenburg.
—
—
605
—
—
0,16
Die Nordsee .
23971
15
—
2,14
0,12
—
Die Ostsee .
739351
—
1513
66,42
—
0,39
II. Gesammtbewegung.
1,113001
13889
390481
1851 allein .
1,271097
3015
524274
(Eingangs-V erzollung)
685708
1852 Eing.-Verz. . .
622700
4447
604919
Der Verbrauchsantheil berechnet sich in Preussen für 1 Kopf zufast 17 9>.
Der 0 e st er r ei c h isch e Kaiserstaat hat im Allgemeinen eine Zu-nahme der Salzerzeugung erfahren, denn sie betrug im Jahresdurchschnitt von1819/29: 4,104622: 1830—35: 4,427167; 1836—41: 5,452770; 1842—47:5,791621; 1847 allein 6,350994; 1850: 6,000400 Ztr. Allein diese Zunahmeist vorzugsweise durch das Stein- dann auch das Quellsalz bewirkt; während dasMeersalz in Abnahme ist. — Im Durchschnitt der Jahre 1844/47 und 1850war die Einfuhr von Kochsalz 359797 und die Ausfuhr 821755 Ztr., alsoder Ueberschuss der Ausfuhr 461958 Ztr. Der Kopfantheil des Verbrauchswird zu jährlich 16 0? berechnet.
Die Ausfuhr von Britischem Salz war 1852: 19,823349 Busheis,werth 223976 Lst.; 1853: 20,844424 Bush, werth 272267 Lst. — Der Ver-brauch wird zu 23 S auf 1 Kopf geschätzt.
Frankreichs eigene Salzausfuhr war in den Jahren 1851: 977534,1852: 943965, 1853: 794210 metr. Ztr.; gegen eine Einfuhr zum Verbrauch