Die Deutschen Wasserstrassen.
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men können; besitzt 10—16 Fuss Wasser; ist mithin für Fahrzeuge bis zu etwa120 Kommerzlast brauchbar: — Beispielsweise
Im Jahre 1852 sind 3870 Schiffe durch den Kanal gegangen; darunter waren:
Holländische.637
Dänische. 2505
Englische. 8
Hannoversche.493
Hamhurgische. 62
Oldenburgische. 44
Bremische. 8
Preussische.. . 4
Schwedische.,. 85
Russische. 12
Mecklenburgische. 2
Französische. 1
Belgische. 2
Norwegische. 1
Finländische.. . 6
Summe 3870 Schiffe.
Im Jahre 1851 betrug die Gesammtzahl nur 3634 Schiffe.
Die Länge, die Gefahren und die Abgaben der S e e Verbindung zwischenNord- und Ostsee, haben schon mehrfach Plane zu anderweiten Wasserverbin-dungen dieser beiden Meere veranlasst; z. v. z. B. die gekrönte Preisschrift:Ueber eine Kanal-Verbindung zwischen der Elbe und Ostsee, mittelst der Al-ster und Trave, Hamburg 1820 und Gudme, Ist der Oldesloer Kanal zu berück-sichtigen, Schleswig 1821. — Der Traum einer Deutschen Kriegsflotte hat inden Jahren 1848/9 sogar sehr umfassende Plane zu Tage gefördert, z. F. füreinen Kriegsschiff-Kanal von 25 Fuss Wassertiefe, welcher 35 Mill. Thlr. kostensollte; für einen Handelskanal von Eckernförde über Rendsburg zur Elbe ober-halb Brunsbüttel mit llVa Meil. Länge, für 12 Mill. Thlr. (Elsenb. Ztg., 1849,Nr. 1 und 2).
9) Nicht zu übersehen sind die zahlreichen und grossartigen Bauten welche,zur Verbesserung ihrer Wasserstrassen und Häfen, die Hansestädte vorgenom-men haben. Vor Allen Bremen, an der Stadt, auf der ganzen Weserstrecke bisVegesack und insbesondere durch die Gründung von Bremerhafen mit seinensehenswerthen Wasserbauwerken. Dann Hamburg, welches, nachdem manchehalbe Masregeln vergeblich gewesen sind, jetzt im grossartigen Masstabe an dieNeugestaltung seiner Häfen und an die Verbesserung des Fahrwassers geht. End-lich Lübeck, dessen erfolgreiche Bemühungen in neuester Zeit, eine wesent-liche Vertiefung und Sicherung des Fahrwassers der Trave bewirkt haben. —
v. Reden, Statistik v. Europa*
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