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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Handels-Erwerb,

Deutsche Statistik (Jahrg. 1847, S. 597 ff.), bestmöglichst auszufüllen versucht.Dann ist im Jahre 1850 eine amtl. Mitth. des Statistischen Bureau in Hannoverüber den Handel des Steuervereins in den Jahren vom 1. Juli 1844/8 erschie-nen und endlich hat Hübner (in seinen Nachrichten 1853, Nro. 5) eine Werth-schätzung der verzollten Einfuhr des Steuervereins im Jahre 1850/1 versucht.Unter Zugrundlegung der Hamburger u. Bremer Preislisten hat er als Gesammt-werth der Einfuhrverzollung die Summe von 17,234101 Thaler gefunden; wäh-rend meine (nach einem andern Preismasstabe gemachten; Zeitschr., Seite 620)Berechnungen für 1841/2: 28,956183; für 1842/3: 22,774914; für 1843/4:24,325714; für 1844/5: 24,574721; im Jahresdsch. von 1841/5: 25,157883;für 1845/6: 25,902571 Thlr. Kour. Werth ergaben. Da der Stcuerverein, seitdem 1. Januar 1854, mit dem Zollverein sich vereinigt hat, so sind jene An-gaben nur noch geschichtlich wichtig und ich beschränke mich hier auf eineDarstellung der Verhältnisse der wichtigsten Handelspläte des Königr.Hannover und Grossherzogth. Oldenburg, so weit darüber mir Mit-theilungen gemacht sind.

a) Harburg (meine Statistik des Köuigr. Hannover II, S. 91 ff.; Blohm, Deber denVerkehr in den Elbgegenden; Oehlrich, Deutschland znr See, Hamburg 1849, S. 159 ff., Beidesverdienstliche Schriften; Mitth. d. Gewb. Ver. f. das Königreich Hannover, Lieferung 48|9 von1846, S. 210 und Lieferung 61 von 1851, S. 299; Aktenstücke der Stände-Versamml. 1848,S. 631 und 1133; 1852, S. 864 und 1011; (Grupon, Hannovers Seeschifffahrt, Leer 1853, Heft I),an einem von der Seve zur Süderelbe geleiteten Kanäle und an der Eisenbahn vonHannover belegen; ist, durch Herstellung einer unmittelbaren Verbindung zwi-schen Eisen-, Land- und Wasser-Strassen, in den Besitz der Mittel zur Be-nutzung seiner vortheilhaften Belegenheit gekommen. Auch mit Hamburg ist (ausserder seit 1829 bestehenden Dampffähre) seit 1853 eine bessere Verbindung überdie Insel Wilhelmsburg hergestellt (z. v. Benutzungs-Reglement vom 8. Januar1853) und nunmehr fehlen zu einer selbstständigen Entwicklung diesesHafens nur noch: ein besseres Fahrwasser, grössere Hafenanlagen, entsprechendeHülfsanstalten für den Handel und eine Eisenbahn nach der Unterelbe mit Zweignach Bremerhaven. Da, ungeachtet bedeutender Anstrengungen der Hanno-verschen Regierung, die Fahrwasser tiefe vom Hauptstrom der Elbe nebenAltona bis Harburg, an den seichtesten Stellen nur bis auf etwa 12 Fuss hat ge-bracht werden können, so scheint man auf einen andern Wasserweg zu denken,nämlich auf einen, von Harburg durch den Vorsprung des linken Ufers der Elbebis unterhalb die Untiefen zu führenden Kanal. Für den Eingang in die durchstarke Elbdeiche abgeschlossenen Hafenb ecken sind zwei Schifffahrtsschleussenvon verschiedener Grösse vorhanden. Die grössere derselben, von 34 Fuss Weite,150 Fuss Länge zwischen den Thoren, 11 Fuss 5 Zoll geringster, 13 Fuss 5Zoll mittlerer und 15 Fuss grössester Wassertiefe, gewährt den Seeschiffen denEingang in die Winterhäfen, deren Wasserfläche einen Lagerraum für grössereund kleinere Schiffe von 27 Hannoverschen Morgen enthält, mithin eine grosse