Handels-Bewegung — Hannover.
681
1850
1851
1852
Pferde.
2521
4639
6232
Stück Schlachtvieh .
, •
8061
6900
7971
Kolli Waaren .
4 • •
5832
5766
4047
Im Jahre 1852 liefen im Ganzen 1311 leere und 2771 beladene Fluss-! schiffe ein von bezüglich 14872 und 24812 Lasten. Darunter waren Hanno-versche Schiffe 1012 unbeladene und 1909 beladene von bezüglich 7089 und! 13374 Lasten, der grösste Theil der Letzteren mit Kaufmannsgütern ging nach
Hamburg. Ausgelaufen sind im Ganzen 1537 leere und 2539 beladene Fluss-schiffe, von beziiglieh 12471 und 27142 Lasten. Unter diesen waren 1412 leerei und 1503 mit Kaufmannsgütern beladene Hannoversche Schiffe, mit bezüglichj 9926 und 10524 Lasten.
Dem Gewichte nach wurden durch das Kaufhaus (ohne sonstige Ver-ladung und Löschungen) zu Wasser und zu Lande verladen: im Jahresdsclin.von 1819—21: 156721 Ztr.; 1829—31: 452041; 1842/6: 702107 Zentner(davon auf der Elbe eingegangen und landeinwärts versendet 273265; land-wärts eingegangen und zu Wasser versendet 196182; zum Eingang in denSteuerverein deklarirt 165216; als aus dem Steuervereine ausgehend angemeldet67444); ferner allein in dem Zeitabschnitt vom 1. März 1846/7: 675133, 1847/8:70G049 Zentner. — Laut einer den Ständen gemachten Vorlage vom 10. Juni1854 beabsichtigt die Hannovr. Regierung die Errichtung steuerfreier Nie-derlagen in Harburg, Emden und Leer; die Kosten der Harburger Anlagesind zu 383000 Thlr. berechnet.
; Im Landdrostey-Bezirk Stade wird der Seeverkehr, wie das in
der Natur der Sache beruht, vorzugsweise und fast ausschliesslich von den beidenden Verwaltungsbezirk gegen Westen und Nordosten begrenzenden Strömen, We-ser und Elbe, so wie von dem Ausflusse der Geeste aus betrieben, während aufden Nebenflüssen (Lesum, Oste, Schwinge, Luhe und Este) und auf der Weseroberhalb Bremen fast nur Flussschifffahrt Statt findet. In den letzten Jah-ren zeigte sich eine Zunahme des Betriebes der Seeschifffahrt von einigen dieserNebenflüsse aus, und die zunächst für die Flussschifffahrt bestimmten Fahrzeugewurden in neuerer Zeit häufig grösser, als früher, gebaut und so eingerichtet,dass sie auch zu kleinen Seereisen (nach England, Holland, in die Ostee etc.)benutzt werden können. Die Kanalschifffahrt ergänzt die Flussschifffahrt beider Vermittelung des Binnenverkehrs und der Verbindung mit den Hauptströmenund den daran liegenden Handelsplätzen (Hamburg, Altona, Harburg, Bremen,Bremerhaven und Geestemünde). Auf den Kanälen werden hauptsächlich Torf,Holz, Ziegelsteine und ländliche Erzeugnisse verschifft; sie sind für den Binnen-verkehr sehr nützlich, und ihre Erweiterung und Verbesserung ist höchst wün-schenswerth; vor Allem erscheint die baldige Ausführung des Oste-Hamme-Schwinge-Kanals wichtig.
v. Reden, Statistik v. Europa.
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