Sparkassen.
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Landtages von 1847 Nr. 37, woraus sich ergiebt dass die 6 Sparkassen zuWeimar, Eisenach, Neustadt, Jena, Ilmenau und Dermbach, damals bei derHaupt-Landschaftskasse gegen 372 Przt. Verzinsung 47000 Thlr. belegt hatten;welche Vergünstigung auch für die neu entstandenen Sparkassen zu Weida, Allstedt,Apolda und Vacha, beansprucht wird. — Für Koburg-Gotha enthält dievortreffliche „Darstellung der nationalökonomischen und finanziellen Verhältnisse“■— leider keinen Nachweis, weshalb ich nur aus einer Zeitungs-Nachricht mit-theilen kann, dass die in Gotha bestehende Sparkasse für das Herzogthumetwa 450000 Thlr. (1846: 306000) Einlagen verwaltet. Ueber die Sparkassezu Ko bürg hingegen enthalten die Mittheilungen des Zentral-Vereins für dasWohl der arbeitenden Klassen von 1853, S. 258 ff. eine ausführliche (für dasSparkassenwesen überhaupt sehr belehrende) Mittheilung, aus welcher deren Standam Schlüsse des Jahrs 1852 zu 8568 Einlagen und 1,053204 fl. Geldbetragderselben; ferner 1,104645 fl. Guthaben und 51441 fl. Reservefonds, sich er-giebt. Davon fällt ein kleiner Theil auf die benachbarten Distrikte von Bayernund Meiningen, welche die Wirksamkeit der Sparkasse mit umfasst. Eine Rech-nungsablage der Sparkasse zu Neustadt steht im Koburger Reg.-Blatt von 1848,S. 54. — Das Herzogthum Sachsen-Altenburg besitzt nur in Altenburg(Ges. - Sammlung 1849, S. 114) und Schmolle (seit 1849) Sparkassen; derenBestand 1845: 188796 Thaler, 1847: 225361 Thlr., 1850: 179292 Thlr. war.— Im Herzogthum Sachsen-Meiningen sind 5 Sparkassen, allein über ihreGeschäftsthätigkeit finde ich selbst in Brückners „Landeskunde“ keinen Nach-weis. — Die in Dessau 1833 gegründete und seit 1849 zur „Herzog!. Lan-ces-Sparkasse“ erhobene Sparkasse (Mittheil, der Zent.-Ver. für das Wohl derarbeitenden Klassen 1852, Heft 13, S. 33) hat von 36000 Thalern im Jahre1836, auf 582000 im Jahre 1851 mit 7323 Sparkassen-Büchern, sich gehoben.In Köthen ist seit 1847 eine „Herzogi. privilegirte Sparkasse“ (Melcbert, Staats-Handbuch 1851, S. 250) welche, gleich der in Dessau, unter der Verwaltungeines Bankierhauses steht. Beide Bankhäuser sind zugleich Elgenthümer derPfandleih - Anstalten. Bestand nicht bekannt. — Eine Sparkasse in Gera (seit1843, Mitth. d. Ver. f. d. Wohl der arb. Klassen 1851, Heft 11, S. 38), be-sass Ende März 1852, durch 3583 Bücher 404193 Thaler Einlagen; d. i. auf1 Kopf der Herrschaft Gera 873 Thlr. Einl. und 1 Einl. auf je 9,7 Personen;ausserdem im Reussenlande zu Schleitz und Hirschberg. — In Rudolstadtbesteht seit 1823 eine Sparkasse und auch in Stadtilm giebt es eine dergleichen.
11. Königstaat Hannover.
(Renner im Eannov. Magaz. 1838, Nr. 28, 47, 1839, Nr. 101, 102; Bening, DieSparkassen und Sterbekassen im Königreich Hannover, Hannover 1840; — Amtl. Statistik desKönigr. Hannover, Heft II., Abth. 2, S. 43—47, Hannover 1852; — Staatshandbuch für 1853,S. 547; — Ebhardt, Gesetze f. d. K. Hann, namentlich VII, S. 1301). —
Erste Sp.-K. 1801 in Göttingen, 1823 zu Hannover, 1825 zu Osnabrück. DerG esa m m tb est and der Einlagen aller Sparkassen betrug:
v. Reden, Statistik v. Europa.
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