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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Staats- und Gemeinde-Haushalt.

D. Ingenieure.

I Sappeure (bei der Infanterie); II. 6 ] |2 Kompagnien Pontontrains; III. 4 Schwadronen:reitende Pioniere, 4 Eskadrons, 32 Batterien, 32 Stabs- und Oberoffiziere, 714 Kombattanten,8 Spielleute, 78 Nichtkombattanten, zusammen 832; IV. 40 Kommando’s und Kompagnien:352 Stabs- und Oberoffiziere, 209 Kombattanten (Junker), 764 Nichtkombattauten, zusam-men 1325; V. 26 Militär-Arbeitskompagnien: 78 Stabs- und Oberoffiziere, 5408 Nichtkombat-tauten, zusammen 5456; VI. 54 Militär-Strafkompagnien (Stärke unbestimmt); VII. 2 Belage-rungsparke für Pioniere; VIII. 1 Arsenalmannschaft; IX. 1 Komp. Kondukteure; X. 3 Kriegs-Arbeitsbataillone; XI. 21 Kriegs-Arbeitskompagnien; XII. 26>|2 zeitige Arbeitskomp.; XIII. 10Topografenkompagnieu: zusammen pp. 2680.

E. Invalid en.

I. Garde,-Garnison-Bataillon: 4 Kompagnien, zusammen pp. 782; II. Garde-Invaliden-Brigaden: 15 Kompagn., 65 Stabs- u. Oberoffiziere, 2672 Kombattanten, 10 Spielleute, 1 Nichtkom-battant, zusammen 2748; III. 100 bewegliche, Kompagnien: zusammen pp. 18300; IV. 15 Komp,beim Kaukasischen Korps; zusammen 4245; V. 4 Handwerker-Komp.: zusammen pp, 732.

(Kriegsflotte. Fortsetzung von S. 1061). Dazu kommt noch auf jede Equipage lAr-tille.riekompagnie, welche ebenfalls zu 250 Mann angegeben wird, aber nur mit 200 vor-handen ist. Die gesammte streitbare Macht für die Flotte im Baltischen Meere solltedemnach (mit Einschluss der Artillerie) 33750 Mann betragen, bestand aber in Wirklichkeit 1851kaum aus 27000 Mann. Diese Baltische Flotte zählte damals dienstfähig 3 Linienschiffevon 120 bis 100 Kanonen, 6 von 84, 18 von 74, zusammen 27; dann 18 Fregatten, 3 Kor-vetten, 12 Briggs, 16 verschiedene Dampfboote. — Zu den 27 Equipagen des Baltischen Meeresgehört nicht die sogenannte S cheerenflot te an der Südkiiste Finland’s und bei den Alands-inselu; welche mit 800 bis 1000 Finen bemannt ist, und nebenbei für die Sicherheit der See-fahrt zwischen den Klippen und Felsen Sorge zu tragen hat. Diese Seheerenflotte bildet für sichdie 46. Equipage. Ebenso besteht die. 47. Equipage, welche das Gardekorps enthält, fürsich; dieselbe dient jedoch mehr als Schaustück, wenn sie auch angeblich zur Erlernung desSeedienstes benutzt werden soll. Endlich ist noch die eigentlich Lehrequipage zu nennen,die keine Nummer besitzt und zur Bildung der Flottenoffiziere und Steuermänner verwen-det wird.

Die Flotte des Schwarzen Meeres besteht aus 2 Divisionen, oder 6 Brigaden, oderans 18 Equipagen, von denen aber eine (die 45.) im Kaspischen Meere stationirt ist; 2 Equi-pagen (die 43. und 44.) haben weder Linienschiffe, noch Fregatten, sondern bestehen nur aus1 Korvette und mehren kleinern Fahrzeugen. Im Jahre 1851 war der Bestand der Flotte imSchwarzen Meere: 18 Linienschiffe von je 56 bis 52 Geschützen; 12 Fregatten (uud zwar 2von je 120 bis 100 Kanonen, 4 von je 84, 12 von je 74 Kanonen); 2 Korvetten, 8 Briggs,7 Kutter, 6 Tender, 2 Jachten, 18 Transportschiffe; 15 Räder-Dampfschiffe, von denen einTheil fregattenartig mit Bombenkanonen; 2 Brandwachtbriggs und 1 Bombardierschiff mit 3Masten. Ihr Sollbestand an Geschützen würde also etwa 2750; an bewaffneter Besatzung un-gefähr 22600 Mann sein. — Im Jahre 1844 befauden sich im Kaspischen Meere 4 Briggs,1 Tender, 2 Dampfboote zu 40 Pferdekraft, 6 Transportschiffe, 5 grössere und 4 kleinere Bootealso zusammen 22 bewaffnete Fahrzeuge. Der Stab dieser für jetzt nur zum Schutz des Han-dels benutzten Flotte befindet sich in Astrachan; ihre Hauptstation ist seit einigen Jahren Baku,früher die Insel Ssara. Als die bedeutungsvollste Station jedoch, welche dieser Flotille anver-traut ist, kann die Insel Gross-Aschuradeh (Aschur-Ara) betrachtet werden; welche (seit1843 von Persien abgetreten) am Eingänge des Meerbusens von Asterabad liegt und diesenwichtigen Platz völlig beherrscht— Das Marinekorps, welches Russland auf dem Schwar-zen Meere untorhält, beträgt jetzt kaum 14000 Mann, obwohl es nach den amtlichen Berich-ten 21250 Mann stark sein soll. Im Kaspischen Meere wird die Seemannschaft nicht über 1000Köpfe zählen. Die ganze streitbare Seemacht Russland’s wird nach Englischen Berich-