Lauf. Nummar.
Staats-Schulden in Europa.
1091
Staat.
Kaiserstaat Oesterreich.
Zu Anfg. d. Verwalt.-Jahr. 1853,Ende Oktober 1852:a. Unverzinsliche Iteichs-Schatz-Scheine.
Geldbetrag desin DeutschenStaaten ausge-gebenenunver-zinsl. Papier-geldes.
143,330000
Sicherung des Werthesdes
Papiergeldes.
Veranlassung
der
Ausgabe.
Durch Annahme in den öffentli-chen Kassen und bei b. Vermögen derNationul-Bank.
Geldbedf.i.Folgeder Ereignisse seit1848 und Mangel anWerthzeichen.
2
b. Noten der privil. Oesterreich.
Nationalbank.
c. Lomb.'Venetian. Schatzschein.
Zusammen .
Oder in Thaler Kourt. .
200,550170
Lire.
1,543250(514416 Guld.)
344,394586
241,076200
Königstaat Preusse n.
Laut Gesetz v. 19. Mai 1851:a. Kassenanweisungen. . ..
30,842300
Sind gesetzliches Zahlmittel; wer-den bei allen öffentlichen Hassen zumNennwerthe angenommen; bei einemKomptoir in Berlin gegen Silber um-gewechselt; müssen bei der Steuer-zahlung zu einem gewissen Theile ver-wendet werden; sind als unverzins-liche Staatsschuld gewährleistet.
Nothwendig ge-wordene Vermehr,der Znhlmittel.
b. Noten der Preuss. Bank, lautBankordnung v. 18. Juli 1846,durcbschn. in 1852 im Umlauf
c. Noten der ritterschaftl. Privat-bank in Pommern zu Stettin,lant Statut v. 24. August 1849,Ende 1852 im Umlauf .
d. Not. d. Stadt. Bank in Breslau,
laut Statut v. 10. Juni 1848,Ende 1852 im Umlauf . .
e. Noten der Bank des BerlinerKassenvereins, laut Statut v.15. April 1850, durchschnittl.1852 im Umlauf ....
Zusammen ....
19,994000
Werth baar oder in bankmässigenSicherheiten vorhanden. Werden in al-len öffentlichen Kassen gleich baarenGeldes angenommen.
Bankmäss. Sicherheiten. (Stückevon 10, 20, 50, 1000 Thl.).
1,000000
1,000000
968800
53,805100
Desgleichen und Verpfändung desVermögens der Stadt (Stücke von1, 5, 26, 50 Thlr.).
Bankmäss. Sicherheiten (Stückevon 10, 20, 50, 100, 200 Thlr.).
3 Königstaat Bayern.
Noten d. Hypothek.- 11 . Wechsel-bank von 10 u. 100 fl. (Statutv. 17/6/35) Ende 1852 , .
Oder in Thaler Kourt. .
Fl. rhein.
8,000000
4,571400
Gesammtsumme d. Noten darf kei*nenfalls 4 /io des Kapitalstocks derBank übersteigen u. muss für 3 /i derAusgabe mit dem doppelten Werth dervon ihr auf Grund und Boden angeleg-ten Hypothek, für das 4. Viertel aberdurch die Baarstände der Bank gedecktsein. Zum Nennwerth angenommen beiallen öffentlichen Kassen; Baareinlö-sung bei den Bankkassen.
Zweck der Bank.
4
Königstaat Württemberg.Staatspapiergeld (Gesetz vom 1.Juli 1849) in Stücken von 2,
10, 35 fl.
Oder in Thaler Kourt. .
3,000000
1,714300
Annahme zum Nennwerth bei al-len Staatskassen; Einlösung geg. baa-res Geld} Theilzahlung der indirektenSteuern darin; bisher auch ein Ein-lösungsfonds von 500000 Fl.
Geldbedürfniss 11 .zur Mehrung d. Um-laufsmittel.
5 Grossherzogth. Baden.
2, 10 und 35 Guldensch. (Ges.vom 3. März 1849) . .
Oder in Thaler Konrt. .
Bei allen Zahlungen an Staats-kassen zum vollen Nennwerthe anzu-nehmen} und mittelst einer laut Ver-2 000000 fiigutis vom 14. Nov. 1849 errichteten^ Einlösungskasse, gegen grobe Silber-
1,142900 münze einzulösen.
Bedarf d. Schul-dentilgungskasse u.sonstige ausserord.Ausgaben.
Hat esZwang-Umlauf
Ja.
Ja.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein.
Nein.